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Willkommen in der Welt des fairen Handels. Erleben Sie bei uns die Vielfalt fremder Länder!
 
                    EineWeltLaden Altbach
                                                 
das außergewöhnliche Fachgeschäft für fairen Handel

Sie finden uns in Kelterstraße 20,  Tel. 07153 /25520, zentral fast in der Ortsmitte
Wir sind für Sie da:  täglich 9.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr.
Mittwochs und samstags ist nachmittags geschlossen.


 

Wenn Sie sich in unserem EineWeltLaden umsehen, werden Sie sich vielleicht über das große Warenangebot wundern. Diese vielfältigen Produkte kommen aus zahlreichen Ländern rund um den Globus. Gemeinsam haben alle diese Waren, dass sie aus fairem Handel stammen, das heißt, sie werden unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt und dann zu Preisen gehandelt, die den Erzeugern eine gesicherte Existenz ermöglichen.
 

Wenn Sie neugierig geworden sind auf die Idee des fairen Handels, laden wir Sie zu einem Besuch unseres Ladens ein. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, uns zu unterstützen: vom regelmäßigen Einkauf über die Mitgliedschaft in unserem Trägerverein bis zur aktiven Mitarbeit oder bei Aktionen und Veranstaltungen. Eine Einführung in die Arbeit des Weltladens bieten wir gerne an.

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Das aktuelle Kundenmagazin "Welt &Laden" finden Sie unter www.weltlaeden.de

                                                                                      https://www.weltladen.de/webelements/filepool/site/kundenmagazin/WELTLADEN_1_2017_final.pdf_1_2017_final.pdf
Hungerkatastrophe bei AFAR
Weltsparwoche

Laden aktuell

Weihnachtsferien: von Dienstag, 2.1. bis Freitag 5.1.18 bleibt der Laden geschlossen. Rosenmontag 12.2. und  am Faschingsdienstag 13.2.18. ebenfalls geschlossen

 

„Luther Kaffee“- der Bio-Kaffee aus Fairem Handel zum 500. Reformationsjubiläum

Martin Luther veröffentlichte am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen. Die Reformation beeinflusste nicht nur die Kirche, sondern auch die gesamte Bildungswelt und setzte gesellschaftliche Veränderungen in Gang.
Zum 500. Reformationsjubiläum hat die dwp eG Fairhandelsgenossenschaft (Ravensburg) den „Luther Kaffee“ herausgebracht. Der „Luther Kaffee“ ist eine Bio-Mischung von nicaraguanischen Hochland-Arabica-Kaffees von der Kleinbauernkooperative Cosatin, abgerundet und verfeinert durch Beimischung eines edlen Sidamo-Arabica von der besonderes Aroma und macht ihn besonders verträglich. Diesen Kaffee finden Sie ab sofort gemahlen oder als Bohne im EineWeltLaden.

 Durch den Fairen Handel erzielen die Kleinbauern ein deutlich höheres Einkommen als im konventionellen Handel. Neben fairen Produzentenpreisen bietet die dwp eG ihren Partnerinnen und Partnern langfristige und direkte Handels-kontakte, Zuschläge für Bio-Anbau, einen Aufpreis für Sozialprojekte, wie z. B. dem Aufbau von Schulen. Pro Kilogramm verkauftem „Luther Kaffee“ überweist die dwp einen Euro an die Evangelische Landeskirche Baden, die wiederum diesen Spendenanteil ohne Abzüge an soziale Projekte weiterleitet, wie beispielsweise für die medizinische Versorgung der Mayanga-Indianer im UNESCO-Biosphären-Reservat BOSAWAS, sowie dessen Schutz in Nicaragua.

 

Bioland – Produkte

Zurzeit präsentieren wir besonders ein ausgewähltes Sortiment von Bioland-Produkten. Diese werden mit der Natur und nicht gegen sie erzeugt und verarbeitet. Im Pflanzenbau werden keine mineralischen Stickstoffdünger und keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel verwendet.

Im Ergebnis sind Bioland-Produkte deshalb:
-          werterhaltend produziert und verarbeitet
-          ein Beitrag zum Erhalt der Umwelt
-          ohne unnötige Leiden von Mitlebewesen erzeugt.

 Warum sind Bioland – Produkte teurer?

Im ökologischen Pflanzenbau wird auf chemische Hilfsmittel verzichtet. Pflanzenschutz wird mit maschineller Hilfe betrieben. Durch den Verzicht auf chemischen Pflanzenschutz und Mineraldünger hat der Bauer geringere Erträge.

Mit Lebensmitteln aus ökologischem Anbau leisten Sie einen Beitrag zum Klimaschutz, für Ihr persönliches Wohl und den Erhalt von Umwelt und Natur.

 

                                                                      

 

 

Handgefertigte Keramik aus den Remstalwerkstätten Stetten

Die Töpferei ist eine Abteilung der Remstal-Werkstätten (Werkstätten für behinderte Menschen) und Mitglied in der Kreis-Handwerkerinnung. Hier arbeiten geistig behinderte Menschen zusammen mit einer Töpfermeisterin und einer Gesellin. Sie stellen hauptsächlich Keramik für den alltäglichen Gebrauch her. Neben traditionell bemalter Bauernkeramik verarbeiten sie eine hochbrennende weiße Steinzeugmasse, die uni glasiert wird oder auch bemalt werden kann.

Durch die Einrichtungen der Diakonie Stetten e.V. erfahren 1500 Menschen mit Behinderungen, junge Menschen mit Lernbehinderungen, arbeitslose Frauen und Männer, Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie Senioren Förderung und fachliche Begleitung. In der Diakonie Stetten e.V. arbeiten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon auch  junge Menschen als diakonische Jahrhelfer, Zivildienstleistende, Praktikanten und Auszubildende. Stetten betreibt neben der Töpferei Werkstätten für Metall- und Holzbearbeitung, eine Gärtnerei sowie Dienstleistungsbetriebe.

langlebige und sichere Materialien
Die Werkstätten stellen Töpferwaren aus einer hochbrennenden weißen Steinzeugmasse her, die uni glasiert wird und auch bemalt werden kann. Die Glasuren sind nach der Gefahrenstoffverordnung für Ess- und Trinkgeschirr geeignet.

Unser besonderes Personal

Zwei Keramikerinnen sorgen dafür, dass die Waren unseren hohen Qualitätsansprüchen genügen, leiten die Mitarbeitenden mit Behinderung oder psychischer Erkrankung an und unterstützen sie, wo es nötig ist. In diesem eingespielten Team kann jeder seine Fähigkeiten und seine Kreativität einbringen.

Nudeln und Pasten 
Traditionelles Handwerk und hohe Qualität -
 Hier können Sie genießen und gleichzeitig anderen Menschen helfen!

Zurzeit präsentieren wir ein Sortiment erstklassiger Nudeln aus dem Nudelhaus Trossingen. Wir führen die unterschiedlichsten Spezialitäten. Natürlich finden Sie auch Gewürze, Chutneys und sonstiges Nudelzubehör. Im Nudelhaus in Trossingen werden  frische und getrocknete Teigwaren aus Naturprodukten ohne Konservierungsstoffe, italienische Spezialitäten wie Ravioli, Lasagne, Panzerotti u.a., sowie süße und salzige Gebäcke produziert.

Was ist das Besondere an dieser kleinen italienischen Feinkostfabrik, die vor rund zehn Jahren entstanden ist? Das Nudelhaus ist eine Einrichtung des Vereins Lebenshaus - ökumenische Gemeinschaft für soziale Integration. Hier werden Menschen in Krisensituationen aufgenommen, um wie in einer Großfamilie zusammen zu leben und dabei zu lernen, mit ihren Schwierigkeiten umzugehen. Wichtig ist uns dabei ein ausgewogenes Verhältnis von Geborgenheit und Freiheit. So soll der Tendenz in unserer auf Leistung hin orientierten Gesellschaft entgegengewirkt werden, in der die Vereinzelung zu- und die gegenseitige Solidarität abnimmt.
Die Erfahrung hat nun gezeigt, dass es für viele der aufgenommenen Menschen schwierig ist, in der heutigen Leistungsgesellschaft einen Arbeitsplatz zu finden und zu halten. Daraus entstand der Wunsch, selbst eine Beschäftigungsmöglichkeit zu schaffen. Dies geschieht seit nunmehr über zehn Jahren im Nudelhaus, wo auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Mitarbeiter mehr Rücksicht genommen werden kann.
Seit einigen Jahren bieten wir verschiedene Teigwaren
auch in BIO-Qualität an.                  Mehr Infos unter: www.nudelhaus.com

      

   

 

Fairer Handel mit Mangos von den Philippinen

Die Philippinen stehen mit ihren 7.000 tropischen Inseln, ihren ursprünglichen Naturschönheiten und den gastfreundlichen Bewohnern bei Besuchern aus aller Welt hoch im Kurs. Trotz fruchtbarer Böden, einem günstigen Klima und einer prosperierenden Wirtschaft lebt ein Großteil der Bevölkerung dennoch in absoluter Armut. Die Gründe hierfür sind vielfältig und bis heute ist die philippinische Gesellschaft von extremen sozialen Gegensätzen bestimmt.

Der Faire Handel mit Mangos hat sich in dieser Situation zu einem wirksamen Instrument gegen Armut und Landflucht entwickelt. Durch den Fairen Handel von PREDA und dwp wird hunderten von Kleinbauerfamilien ein gesichertes und höheres Einkommen ermöglicht. Die PREDA-Stiftung (Peoples Recovery, Empowerment and Development Assistance) wurde 1974 von dem irischen Priester und Menschenrechtspreisträger Pater Shay Cullen gegründet. Der Sitz der Stiftung, am Rand der Hafenstadt Olongapo auf der philippinischen Hauptinsel Luzon, ist bis heute Anlaufstelle und Therapiezentrum für sexuell missbrauchte sowie ehemalig inhaftierte Kinder.
Im EineWeltLaden erhalten Sie verschiedene Mangoprodukte (getr. Mangos, Mango Monkey Fruchtgummi, Mango Kokosbällchen, Mango Fruchtaufstrich, ...). Mit dem Kauf unterstützen Sie die PREDA-Stiftung.

Mango - Frucht der Götter

Bis zu 50 Meter Höhe erreicht der immergrüne, schnell wachsende Mangobaum in seinen tropischen Heimatländern, wo ihm vielerorts auch spirituelle Kräfte zugeschrieben werden. Seit alters her schätzen Menschen die wohlschmeckenden Früchte mit dem hohen Anteil an Vitamin A und C. Die goldgelben, faserarmen Früchte für verschiedene Mango-Produkte reifen auf natürliche Weise am philippinischen Carabao-Mangobaum und zählen zu den süßesten Sorten.

Kleinproduzenten bepflanzen heute Brachland wieder mit jungen Mangobäumen, die sie von PREDA (Peoples Recovery, Empowerment and Development Assistance) und dwp (Fairhandelsgenossenschaft /Ravensburg) erhalten. Auch aus ökologischer Sicht eine sinnvolle Entwicklung, denn im Schatten der Mangobäume entstehen wertvolle Ökosysteme für viele Tier- und Pflanzenarten.

Die Mangos reifen auf natürliche Weise. Geerntet werden die druckempfindlichen Früchte ausschließlich von Hand, damit sie keinen Schaden nehmen. Nach der Ernte müssen die Früchte zügig verarbeitet werden, damit sie im feuchtheißen Klima nicht verderben.

Mit Profood haben die Mango-Bauern einen professionellen Partner gefunden, der ihre Früchte schonend und nach den höchsten internationalen Hygienestandards verarbeitet. Der sozial engagierte Betrieb garantiert den eigenen Arbeitern gute Löhne sowie umfangreiche Sozialleistungen und den Mango-Bauern die Abnahme ihrer gesamten Ernte zu fairen Preisen.

Ein Beispiel: Der faire Erlös der Früchte eines großen Mangobaumes deckt die jährlichen Kosten für zwei Schulkinder, die damit eine Chance auf eine menschenwürdige Zukunft erhalten. Als größter Abnehmer fair gehandelter Mangoprodukte trägt dwp entscheidend dazu bei, dass Kinder behütet in ihren Familien aufwachsen können und Zugang zu Bildung und anderen Leistungen von PREDA erhalten.

 

 

 

Schmuck aus Madagaskar

Madagaskar gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Einen Ausbildungsplatz oder einen Platz in der Berufsschule bekommt man dort nur gegen Bezahlung.Der Deutsch-Madagassische Verein Esslingen e. V. gibt sozial benachteiligten Jugendlichen die Chance, trotzdem eine Ausbildung zu machen. In 5 Werkstätten und im Schulunterricht erlernen mehr als 200 Jugendliche in verschiedenen Fachrichtungen ihren Beruf. Zu diesen Fachrichtungen gehört unter anderem die Bearbeitung von Holz und Metall, Weben, Nähen und Sticken. Die zweijährige, qualifizierte Ausbildung nach dem Dualen System wird mit einem Diplom abgeschlossen und ist staatlich anerkannt. Der im EineWeltLaden angebotene Schmuck wird aus dem Horn des Zebu-Rindes hergestellt. Durch den Kauf wird das Ausbildungsprojekt SOLTEC unterstützt.


 

Spielzeug aus dem EineWelt Laden

Zurzeit bieten wir Spielzeug aus dem Fairen Handel und von der Behindertenwerkstatt  proWerk Bethel an. Die Behindertenwerkstatt proWerk ist ein Bereich der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel sind mit 18.000 Mitarbeitern das größte Sozialunternehmen in Europa und der größte Arbeitgeber in der Stadt Bielefeld. Menschen, die Hilfe brauchen, stehen im Mittelpunkt der Arbeit Bethels. Mehr als 100.000 kranke, behinderte, alte und sozial benachteiligte Menschen werden liebevoll betreut, behandelt und beraten. Dazu gibt es in Bethel viele verschiedene Einrichtungen: Wohnheime und Kliniken, Werkstätten und Werkstherapien, Schulen und Betriebe.

ProWerk unterstützt Menschen mit Behinderungen und mit psychischen Beeinträchtigungen auf dem  Weg in berufliche Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Immer dort, wo es um ihre Teilnahme am Arbeitsleben geht ist proWerk ein kompetenter Partner. So vielfältig Menschen sind, so individuell ist das Angebot für sie.

Schauen Sie einfach mal vorbei, wenn Sie ein Geschenk suchen oder einfach Freude an schönen Dingen haben.




      

 

3D-POP-UP Grußkarten  

Aus einer schlichten, hochwertigen Grußkarte wird beim Aufklappen ein dreidimensionales kleines Kunstwerk - wunderschön, filigran und handgemacht. Die Pop-Up-Papierkunst stammt ursprünglich aus Japan und ist eine Art von Kirigami. Die aufwendigen Designs werden zunächst am Computer erstellt.Mit Hilfe von Lasern werden kleine Elemente aus Feinpapier ausgeschnitten, von Hand zusammengesetzt und mittels Nadel und Faden mit einer hochwertigen Klappkarte vernäht. So entstehen sehr detailgetreue kleine 3D-Objekte. Durch Aufklappen werden die Karten immer wieder lebendig und überraschen durch ihre aufwendige, filigrane Konstruktion.
Unsere Karten werden in einem kleinen Betrieb in Vietnam gefertigt, der Frauen ohne Ausbildung und Behinderte beschäftigt, die mit dieser Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen. ProNa pflegt einen persönlichen Kontakt zum Betrieb. Die Grundrechte der Mitarbeiterinnen und die Arbeitsschutzvorschriften werden beachtet.

 

Mango - exotische Köstlichkeit von den Philippinen    

 

Bis zu 50 m erreicht der immergrüne Mangobaum in seinen tropischen Heimatländern. Seit alters her schätzen die Menschen die wohlschmeckenden Früchte mit dem hohen Anteil an Vitamin A und C. Die Früchte für unsere Mangoprodukte reifen auf natürliche Weise am philippinischen Carabao-Mangobaum. Mehrere tausend Kleinbauernfamilien pflegen und erhalten dabei ihre meist nur ein bis zwei Mangobäume ohne Einsatz von Chemie. 

Im EineWeltLaden erhalten Sie getrocknete Mangos, naturreinen Mangosirup, Mangolikör, Mango-Limes, Mango-Balsam Essig, Mango-Fruchtriegel und Mango-Monkeys sowie den fruchtig frischen Mango-Apfelsaft aus Altbacher Produktion. 

Haben Sie schon einmal den Mango-Limes probiert? Gemixt mit Sekt oder auf Eis serviert- schmeckt einfach köstlich. Mango-Balsam: Ein milder Fruchtessig mit 6% Säure und einem Mangofruchtanteil von 30 %. Vielfältige Einsatzmöglichkeiten- ob im Salat oder als Unterstützung Ihrer asiatischen Kochkünste.

Tips für exotische Kochideen:

Mango-Chutney: Frische Zwiebeln, Knoblauch und Äpfel in kleine Teile schneiden , dazu getrocknete Mangos in Stückchen geschnitten, Mango-Fruchtaufstrich und Mango-Monkeys, Pili-Pili, einige Tropfen Chili-Soße, Currypulver mild, Curcuma, einige Tropfen Zitrone und Salz geben. Die Masse wird aufgekocht und evtl. vor dem Servieren grob püriert. Kalt servieren.

Mangomousse: 150 g getrocknete Mangos, 300 ml heißes Wasser, 300g Bio-Vollmilchquark, 180 g Rahm/süße Sahne, 1 Prise Ingwerpulver, Pfefferminze und Schlagrahm zum Garnieren. Die Mangos mit dem heißen Wasser übergießen, 5 Stunden einweichen. Die Früchte klein schneiden, zusammen mit dem Quark fein pürieren. Den Rahm steif schlagen und unterziehen, nach Belieben mit Ingwer abschmecken, danach Klößchen abstechen und auf einem Teller anrichten. Mit Schlagrahm und Pfefferminze garnieren. Nach Belieben mit Grand Marnier beträufeln.


Mangos für einen guten Zweck

Die exotischen Früchte sichern die Existenz von mehreren tausend Kleinbauernfamilien auf den Philippinen. Damit Mädchen und Jungen nicht in der Prostitution ums Überleben kämpfen müssen, garantiert die Organisation Preda durch den Verkauf von Mango-Produkten deren Lebensunterhalt. Preda gründete zusammen mit „Missio“ ein Kinderschutzzentrum. Dort wird missbrauchten Kindern mit Therapien und Rehabilitationsprogrammen geholfen. Wir haben Ihnen das Schutzengel-Projekt bereits im letzten Jahr vorgestellt.

Verschiedene Mangoprodukte erhalten Sie auch im EineWeltLaden in Altbach. Außer den bekannten getrockneten Mangos finden Sie bei uns den naturreinen Mangosirup auch in der praktischen 250 ml-Flasche. Es gibt einen exotisch-fruchtigen Mangolikör (40% Mangoanteil), Mango-Balsam Essig (30% Mangoanteil) sowie den fruchtig frischen Mango-Apfelsaft. Auch Mango-Fruchtriegel und Mango-Monkeys (Fruchtgummi) sind nicht zu verachten.

Mit diesen Artikeln bieten wir Ihnen wirklich etwas Besonderes!

  

Leckere Schokolade – schon probiert?

Im Einklang mit der Natur bauen unsere Kakao-Partner in Bolivien, Peru, Nicaragua und der Dominikanischen Republik ihren hochwertigen Kakao nach ökologischen Richtlinien an - Grundlage für ein Produkt, das höchsten Ansprüchen an Qualität und Reinheit entspricht. Sorgfalt und Wissen sind wichtig bei der Kakaoernte. Der absolute Reifegrad und das Öffnen der Schoten innerhalb von 24 Stunden sind Voraussetzung für eine hervorragende Qualität. Durch ihre sorgfältige Arbeit haben die Kakaobauern über den Fairen Handel die Möglichkeit auf verbesserte Lebens- und Arbeitsbedingungen und eine Ausbildung für ihre Kinder. Zuverlässigkeit und Vertrauen werden bei unserem Lieferanten, der GEPA, groß geschrieben - deshalb beraten und unterstützen sie ihre Partner bei der Qualitätsentwicklung und bei der Umstellung auf ökologischen Landbau.

Im Altbacher EineWelt Laden stellen wir derzeit eine Reihe neuer Schokoladenspezialitäten vor: Von Schokolade-Paranüssen, Schoko-Espressobohnen, Joghurt-Cashewkernen, Schoko-Rosinen, Likörkugeln, Quadratini, Tartufi, Noir-Schokolade, Kaffee- und Mandelschokolade, Noir-Quinoa-Schokolade bis zu verschiedenen Riegeln - zu einem großen Teil in Bio-Qualität.

  

 

Schönes Geschirr zur Auswahl

                       

 

 It's Teatime

Seit tausenden von Jahren ist Tee der Inbegriff für Tradition, Kultur und Genuss. Die ersten Legenden zur Entdeckung der Teepflanze gehen zurück auf über 2000 Jahre vor Christus. Die Tee-zeremonien der unterschiedlichen Völker haben eines gemeinsam: sie nehmen Zeit und Ruhe in Anspruch, um dieses kostbare und hoch geschätzte Getränk zuzubereiten.Nicht nur in Japan, England und vielen anderen Ländern hat Tee einen besonderen Stellenwert - auch in Deutschland lässt man sich durch eine duftende Tasse Tee gern aus dem Alltag entführen! Die Welt unserer Tees ist viel­fältig wie die Menschen, die ihn anbauen. Ob edler Darjeeling, duftender Grüntee, kräftiger Assam, aromatischer Rooibos oder ein würziger oder blumiger Kräuter- oder Früchtetee - für jeden Geschmack findet sich die passende Teesorte. Wir beziehen unsere Tees aus den besten Anbaugebieten der Welt.

Mit den Produzenten, bei denen unser Lieferant (GEPA) teilweise schon seit Jahrzehnten unsere hervorragenden Tees einkauft, besteht eine vertrauensvolle und bereichernde Handelsbeziehung. Die Handelspartner anH kennen einander gut und können sich aufeinander verlassen - und das wirkt sich positiv auf die hochwertige Qualität unseres klassischen Teesortiments aus! Gemeinsam mit unseren Part­nern setzen wir uns für einen ökologisch nachhaltigen Anbau ein und fördern Aus- und Weiterbildung für die Teearbeiterinnen und -arbeiter und ihre Kinder.

                             

 

 

                              

Lust auf Kaffee? Genuss pur- fair gehandelt

Sorgfältige Handarbeit und großes Fachwissen sind nötig, um wirklich guten Kaffee anzubauen. Kaffeepflanzen sind sehr anspruchsvoll und empfindlich. 8 bis 10 Monate dauert es, bis aus der nach Jasmin duftenden Blüte eine reife Kaffeekirsche herangereift ist. Die sehr arbeitsintensiven Maßnahmen im Bio-Anbau honorieren wir mit der Zahlung eines „Bio-Aufschlages" auf unseren fairen Preis. Der Bio-Anbau verschafft vielen Menschen Arbeit und Brot.

Unsere Handelspartner sind nicht anonym. Wir kennen sie und arbeiten vertrauensvoll und langfristig mit ihnen zusammen. Ein Gewinn für alle Seiten: Für ein hervorragendes Produkt zahlen wir einen verlässlichen Mehrpreis, der die Kaffeebauern von den extremen Preisschwankungen für Kaffee auf dem Weltmarkt unabhängig macht und ihnen die Möglichkeit zu besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen und Bildung für ihre Kinder bietet.

Sie finden bei uns Kaffeesorten für jeden Geschmack: aromatisch, kräftig oder mild und magenschonend, anregend oder entkoffeiniert, gemahlen oder als ganze Bohnen. Neben den bewährten Sorten von den Fairhandels-Organisationen GEPA und EL PUENTE bieten wir auch immer wieder Neues an, z.B. Tansania-Kaffee, der sich besonders gut zur Bereitung von Espresso eignet. Haben Sie eigentlich schon mal den Altbacher Dorfkaffee probiert? Das ist der Kaffee, den Sie bei verschiedenen Festivitäten serviert bekommen, beispielsweise beim Altbacher Dorffest.

 

                                 

                   

Wir stellen vor: OBEG - unser Lieferant für Bioland-Lebensmittel 
Zurzeit präsentieren wir besonders ein
ausgewähltes Sortiment von Bioland- Produkten. Diese werden mit der Natur und nicht gegen sie erzeugt und verarbeitet. Im Pflanzenbau werden keine mineralischen Stickstoffdünger und keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel verwendet; Tiere bekommen qualitativ hochwertiges Bio-Futter, das mindestens zur Hälfte vom eigenen Hof stammen muss. Importe von Billig-Futter aus Entwicklungsländern sind mit den ethischen Grundsätzen von Bioland nicht vereinbar. Schließlich leben die Nutztiere bei Bioland artgerecht, d.h. sie haben in der Regel mehr Bewegungsfreiheit im Stall, regelmäßigen Weidegang oder Auslauf an der frischen Luft.

Im Ergebnis sind Bioland-Produkte deshalb:

-werterhaltend produziert und verarbeitet
-
ein Beitrag zum Erhalt der Umwelt
-
ohne unnötiges Leiden von Mitlebewesen erzeugt

Warum sind Bioland-Produkte teurer?

Im ökologischen Pflanzenbau wird auf chemische Hilfsmittel verzichtet. Pflanzenschutz wird mit maschineller Hilfe betrieben. Durch den Verzicht auf chemischen Pflanzenschutz und Mineraldünger hat der Bauer geringere Erträge. Die Tierhaltung ist im Biolandbau kostenintensiver, da selbst oder von anderen ökologisch wirtschaftlichen Betrieben erzeugtes Bio-Futter verfüttert wird. Ställe lassen sich nicht so wirtschaftlich nutzen wie im konventionellen Landbau, da eine artgerechte Tierhaltung mehr Raum pro Tier erfordert.

Nachhaltigkeit hat ihren Preis.
Würde man allerdings auf jedes konventionell erzeugte Produkt die Kosten für die Beseitigung von Umweltschäden sowie die Subvention zur Verwaltung der Überschüsse aufrechnen, wäre vermutlich kein großer Preisunterschied vorhanden.

 

 

 

    

 

 

Glaswaren aus Recycling-Glas

Derzeit bieten wir  neue Glaswaren aus Swaziland und Peru an. Glasklar: Recycling, aber edel! Die neuen hochwertigen Glaswaren der Produzentengruppe Ngwenya ergänzen das GEPA-Weinsortiment perfekt. Aber nicht nur Weinliebhaber kommen auf ihre Kosten. Neben Weingläsern gehören auch Bier- und normale Trinkgläser zum neuen Glassortiment. Für die Herstellung der Gläser wird ausschließlich Altglas verwendet. Die Produzenten von Ngwenya kaufen Altglas von Sammlern, die Glasbruch oder -abfall z.B. in Restaurants oder öffentlichen Deponien einsammeln. Anstatt direkte Liefervereinbarungen mit Restaurants und Hotels einzugehen, kauft die Produzentengruppe weiterhin ihr Glas bei Glassammlern. So haben Glassammler auch in Zukunft die Möglichkeit, Geld zu verdienen und ihre Familien finanziell zu unterstützen. Aus dem gesammelten Altglas werden dann von der Produzentengruppe neue hochwertige Gläser hergestellt, die durch sehr dünne Wände und eine hohe Qualität überzeugen. Bei der Produktion wird das Glas in eine Graphit-Mulde hineingeblasen. Mit diesem Verfahren kann eine gleichbleibende Form garantiert werden. Die Wanddicke der Gläser wird durch die Stärke des Blasens durch den Glasbläser bestimmt. Für diese Arbeit benötigen die Produzenten viel Erfahrung und Feingefühl. Wenn das Glas seine endgültige Form hat, muss es mindestens 12 Stunden auskühlen. Danach werden die Kanten geschliffen und das Glas wird poliert.

Der GEPA-Handelspartner Ngwenya (dt. Krokodil) ist eine Produzentengruppe aus Swasiland. Ngwenya setzt sich in Swasiland sehr für den Umweltschutz ein. So wird nicht nur Altglas zur Produktion verwendet, sondern auch Abfall­stoffe, wie altes Fritierfett und Motoröl, werden zum Betrei­ben der Brennöfen genutzt. Normalerweise werden diese Altfette und -öle in Gräben gekippt, anstatt ordnungsgemäß entsorgt zu werden. Durch die Weiterverwendung die­ser Abfallprodukte kann Ngwenya einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz in der Region leisten. Im sozialen Bereich zeigt die Kooperative ebenfalls großes Engagement. So werden unter anderem Waisenhäuser unterstützt und aktiv HIV-Aufklärung betrieben.

                                                                                

 

Gut gelaunt in den Tag

Unter diesem Motto finden Sie bei uns derzeit ein besonderes Angebot von allem, was zu einem Frühstück mit fair gehandelten Dingen gehört: Geschirr mit fröhlichem Dekor, lustige Servietten und Textilien und natürlich auch fair gehandelten Kaffee und Tee in verschiedensten Sorten. Selbstverständlich gibt es auch die nötigen Lebensmittel für den Rest des Tages aus fairem Handel. Von Nudeln aus dem Nudelhaus Trossingen über Knabbereien bis zum Wein für den gemütlichen Abend. Sie wissen ja: Mit dem Einkauf im EineWelt-Laden unterstützen Sie Initiativen für benachteiligte Menschen hier und in der weiten Welt.

 

 

Spielzeug aus dem Weltladen

Zurzeit bieten wir im Laden besonderes Spielzeug von verschiedenen Organisationen an, die sich um benachteiligte und behinderte Menschen in Deutschland, aber auch in den Entwicklungsländern kümmern. In der Hauptsache beziehen wir das Spielzeug von den Einrichtungen in Bethel und Pfullendorf. Schauen Sie einfach mal wieder vorbei, wenn Sie für irgendeinen kleinen Mitbürger ein Geschenk suchen oder einfach Freude an schönen Dingen haben.

              

        

Leckere Schokolade – schon probiert?

Zurzeit präsentieren wir im Laden ein neues Sortiment von Schokaladen der Fairhandelsorganisation ETHIQUABLE, natürlich auch mit kleinen Kostproben. ETHIQUABLE Deutschland sieht sich als das Bindeglied zwischen Produzent und Verbraucher. Die Leitidee ist, dass der Faire Handel in ein Entwicklungskonzept eingebettet sein muss, damit er Sinn hat. Die ETHIQUABLE Schokoladen-Mischungen und -Sorten sind einzigartig auf dem deutschen Markt. Der Kakao stammt teilweise aus Peru, teilweise aus der Dominikanischen Republik. Die Schokoladen mit Ursprung in der Dominikanischen Republik haben einen milderen Geschmack (der Kakao-Anteil ist auch geringer), der Kakao aus Peru ist etwas kräftiger. Als Emulgator wird beim Conchieren der Schokoladen Sojalecitin verwendet, das pflanzlichen Ursprungs ist und aus traditionell angebautem und gentechnisch nicht verändertem Soja gewonnen wird. Es wird beim Conchieren beigefügt und spielt eine wichtige Rolle für die Textur der Schokolade. Der Emulgator hilft der öligen Kakaobutter, den Zucker aufzunehmen. ETHIQUABLE-Schokoladen beinhalten keine Aromen. Das für einige Sorte beigefügte Vanilliearoma wurde ersetzt durch fair gehandeltes Vanilleextrakt.

Im Norden Perus wachsen in den tiefeingeschnittenen Tälern der Anden noch Kakaobäume der Sorte Criollo. Diese ursprüngliche Kakaosorte ist in Südamerika selten, da ihre Erträge niedriger sind als aus neuen Züchtungen. Aus dem Criollo-Kakao wird diese feine, sehr milde und aromatische Schokolade hergestellt.Der Produzentenverband CEPICAFE im Hochtal von Piura und CEPROAA in der Region Nor-Oriente vereinen 600 Kakao erzeugende Familien, die jeweils 1 bis 2 Hektar bebauen.Die Kleinproduzentenvereinigung FONMSOEAM wurde 2000 gegründet. Mit der Hilfe einer NGO hat es die Organisation innerhalb von 10 Jahren geschafft, selbst ein halbfertiges Produkt zu exportieren: die Kakaomasse und die Kakaobutter.Produzentenorganisation: FONMSOEAM. 350 Familien in 26 Gemeinden vereint.
Kakao aus der Dominikanischen Republik und Haiti:Diese Schokolade wird mit dem typischen feinen Kakao aus der Dominikanischen Republik hergestellt. Er erhält sein außergewöhnliches Aroma durch das Klima der Karibik, die Pflege regionaler Kakaosorten und dank der Biodiversität, die die Kleinbauern auf ihren Parzellen bewahren. Auch von der Kooperative FECCANO in Haiti wird Kakao bezogen.

  

 

Verschönern Sie Ihre Küche

Jetzt wird’s bunt in der Küche. Wir haben neue Ware bekommen, die Ihnen auf dem Präsentationstisch angeboten wird. Kommen Sie doch mal vorbei. Vielleicht ist etwas für sie dabei:
Bunte Küchenuhr, hübsche Eierwärmer,  tolles Rezeptbuch, bunte Geschirrhandtücher, Haken für Handtücher, lustiger Küchenwecker, praktische Topflappen, .......

                                                             

 

 

Taschen und Geldbeutel

Wir haben für Sie neue Ware eingekauft. Schauen Sie doch mal unverbindlich herein. Vielleicht ist etwas für Sie dabei.

 

 

Bambus: fair-nachhaltig-modern

Der Rohstoff Bambus
Bambus ist ein schnell nachwachsender Rohstoff, der in zahlreichen Arten vorkommt. Er gedeiht ohne Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln und kann alle drei Jahre ohne die Umwelt zu belasten geerntet werden.

Der Herstellungsprozess
Nach dem Ernten wird der Bambus getrocknet und in Streifen geschnitten. Die Streifen werden gefalzt und mit großer Sorgfalt verklebt. Als natürlicher Klebstoff für die Bambusprodukte wird der weiße Saft der Brotfrucht verwendet. Für das Grundieren wenden die Produzentinnen eine traditionelle Methode an. Hierbei überziehen die Handwerkerinnen die Bambusartikel mit 10 Schichten schwarz deckender Paste, die aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht. Diese akribische Arbeit kann je nach Produkt 30 bis 60 Tage dauern. Zum Schluss tragen die Produzentinnen zwei Schichten farbigen Decklack auf.

Die Produzentinnen
Die französische Firma EKOBO arbeitet direkt mit Bambushandwerkerinnen in drei Dörfern im Norden Vietnams zusammen. EKOBO finanziert die Produktion zur Hälfte vor. Außerdem werden den einzelnen Produzentinnen zinslose Kredite für den Aufbau eigener Werkstätten zur Verfügung gestellt. Im Durchschnitt erzielen die Produzentinnen ein Monatseinkommen von ca. 180 US-Dollar, was leicht über dem Doppelten des üblichen Einkommens für Bambushandwerkerinnen liegt.

Hinweise zum Gebrauch der Bambusprodukte
Alle Bambusartikel von EKOBO sind lebensmittelecht und zu 100 % wasserdicht. So können die Schüsseln für Salate mit Essig und Öl verwendet werden und sind ebenso für warme und kalte Speisen geeignet. Die Produkte sind nicht spülmaschinenfest (nur Handspülung) und nicht für die Mikrowelle geeignet.

 

 

Honig – ein Lebenselixier

Derzeit bieten wir ein besonderes Sortiment von unterschiedlichen Honigsorten aus aller Welt an. Auch wenn die Wirkungen des Honigs zu manchen Zeiten bis ins Groteske übertrieben worden sind ist sein gesundheitlicher Nutzen doch unbestreitbar. Sein Anteil an Fruchtzucker und Traubenzucker entlastet und unterstützt die Leber. Außerdem wirkt Honig antibakteriell und hat, außer bei Diabetikern und Menschen mit bestimm­ten Pollenallergien, keine Nebenwirkungen. Gute Gründe, ihn öfter mal in den Speiseplan aufzunehmen - nicht nur als Brotaufstrich, sondern auch zum Backen oder zur pikanten Verfeinerung von süßen und herzhaften Gerichten.

Ganz allgemein wird unterschieden nach Blütenhonig, der aus Nektar gewonnen wird, und Honig aus Honigtau, der zumeist unter der Bezeichnung „Waldhonig" angeboten wird. Geschmack und Aroma variieren stark, je nach Herkunftsland, Bodenbeschaffenheit, Klima und Blütenarten. Blütenhonig besteht zumeist aus Nektar verschiedener Pflanzen; nur wenn der Anteil einer bestimmten Pflanzenart mindestens 51 % beträgt, darf der Honig als reiner Blüten- oder Trachtenhonig bezeichnet werden. Die im Handel erhältlichen Sorten sind meistens eine Mischung aus verschiedenen Honigsorten.

Unser Hauptlieferant, die gepa, bezieht Honig unter Ausschluss des Zwischenhandels direkt von weltweiten Imkerzu­sammenschlüssen. Honig eignet sich besonders gut als Diversifizierungsprodukt in der kleinbäuerlichen Produktion, da Investitionskosten und insbesondere der Bedarf an Boden vergleichsweise gering sind. Eine Konkurrenz für deutsche Imker findet durch den gepa-Honighandel nicht statt, da die heimische Produktion den Bedarf bei weitem nicht decken kann und somit ca. 80% importiert werden müssen. Die gepa zahlt ihren Handelspartnern einen über dem Weltmarktniveau liegenden Preis, der Investitionen in Gemeinschafts-und Entwicklungsaufgaben ermöglicht. Gerade die langfristige Handelsbeziehung, die intensive Beratung und die Vorfinanzierung der Lieferung sind für die Honigproduzent/ innen von besonderer Bedeutung. Um die Absatzmenge für die Imker/innen zu erhöhen, wird dieser Honig ebenfalls für in Deutschland weiterverarbeitete gepa-Produkte verwendet.

          

 

Schönes aus Papier und mehr

 

Zurzeit bieten wir verstärkt außergewöhnlich schöne Fotoalben, kunsthandwerklich gestaltete Notiz- und Adressbücher, Gästebücher und sonstige Papierwaren an. Sie eignen sich bestens als Geschenk zu verschiedensten Gelegenheiten, aber auch zur Erinnerung an besondere Ereignisse des Lebens. Stöbern Sie doch einfach mal in unserem neuesten Angebot.

Beispiel Daphne Papiere, unsere Klassiker: Eine erfolgreiche Serie, die durch ihr Farbspektrum besticht und vielfältige Dekorationsmöglichkeiten bietet.

Daphne-Papiere werden in Nepal, in den mittleren Lagen des Himalajas, seit Jahrhunderten aus der Rinde des Seidelbastes von Hand geschöpft, Blatt für Blatt. Die Rinde wird so sorgsam geerntet, dass der Strauch in 7-Jahres-Rhytmen regeneriert und das ökologische Gleichgewicht dieser empfindlichen Region nicht beeinträchtigt wird.

Diese Produkte werden in Nepal nach alter Tradition handgefertigt, vom Schöpfen des Papiers bis zum Binden von Büchern und Alben. Bezugspapier, Buchblöcke und das "Spinnenpapier" der Alben sind aus schönstem Daphne-Papier. Dieses Papier ist mit jedem Stift beschreibbar.

Edles, handgeschöpftes Papier ist auch das Bezugsmaterial eines Großteils unserer Produkte, die dann in hochwertiger Handarbeit in Deutschland hergestellt werden. Wir versuchen, traditionelles Buchbindehandwerk, handgeschöpftes Papier, umweltverträgliche Materialien und modernes Design miteinander zu verbinden.

Fairer Handel heißt: Keine Kinderarbeit, sondern Kinderbetreuung und -ausbildung, dadurch für Männer und Frauen gute Arbeitsbedingungen und angemessene Löhne. Das heißt eine Chance auf Perspektive für viele Menschen in schlecht entwickelten Regionen, durch geschützte Arbeitsplätze, durch Weiterentwicklung statt Ausbeutung. Und das heißt Schutz der Umwelt in den betreffenden Regionen, damit auch Chancen für spätere Generationen erhalten bleiben.

 

Körperpflege-Produkte aus dem Regenwald 

Die Pflegeprodukte der Serie Sementes basieren auf der Cupuacu-Frucht. Sie hat hervorragende hautpflegerische Eigenschaften. Weiterhin führen wir Adiroba-, Paranuss- und Buriti-Öl. Die Ernte und Verarbeitung dieser exotischen Früchte ist ein wichtiger Beitrag zur Existenzsicherung der traditionellen Bevölkerungsgruppen der Regenwälder Brasiliens. Alle in diesen Produkten verwendeten Rohstoffe stammen aus Wildsammlungen oder von kleinen Kooperativen.

Kräutertees und Kräuterbäder aus biologischem Anbau.
Ein wohltuendes Bad aus Bergkräutern tut in der kalten Jahreszeit doppelt gut. Ob zur Linderung von Verspannungen, zur sanften Pflege oder auch ganz einfach nur zum Erholen, wir haben Kräuterbäder für unterschiedliche Anwendungen.

Außer Bädern bieten wir verschiedene wohlschmeckende Bergkräuter-Teemischungen an. Die Kräuter werden in kontrolliert biologischem Anbau produziert, ohne Verwendung von chemischen Düngemitteln, Herbiziden und Pestiziden. Ebenfalls enthalten die Produkte keinerlei chemische Zusatzstoffe und künstliche Aromen.

Mit dem Kauf der Bio-Bergkräuter-Produkte tun Sie  sich selbst etwas Gutes und fördern die Erhaltung der Berglandschaften und kleinbäuerlichen Betriebe.


       

  Zeit für einen guten Kaffee.

Kaffee ist das beliebteste Getränk der Deutschen - mit 144 Liter pro Person und Jahr rangiert er noch vor Wasser und Bier.

Unser fair gehandelter Kaffee setzt Akzente auf dem bewegten Kaffeemarkt. Die Besonderheiten unserer fairen Handelsbeziehungen sind zum stabilisierenden Faktor für die Kaffeebauern geworden. Unser Kaffee ist eben nicht irgendein Kaffee. Wir kennen unsere Partner und sie kennen uns. Wir können uns aufeinander verlassen. Wir wissen, dass wir zuverlässig ein hervorragendes Produkt geliefert bekommen, mit dem wir unsere Kunden zu einem fairen Preis mehr als zufrieden stellen können.

Stillen Sie Ihren Durst am besten mit einer guten Tasse GEPA-Kaffee.


 

Weine aus Südafrika und Chile

  ... erfreuen sich bei Genießerinnen und Genießern großer Beliebtheit. Deshalb bieten wir Ihnen ein Sortiment erlesener Weine aus diesen beiden Ländern an. Das Besondere an unseren Weinen: Alle sind fair gehandelt. Uns liegen die Menschen am Herzen, die die Reben pflegen und die Trauben ernten.

Ein Drittel unserer Weine wurden zudem aus ökologisch angebauten Trauben gewonnen. In unserem Sortiment finden Sie nicht nur die klassischen Weine wie Merlot und Sauvignon Blanc, sondern auch fast in Vergessenheit geratene Sorten wie Carmenère aus Chile oder typische südafrikanische Rebsorten wie Pinotage.

Probieren Sie unsere ausgesuchten Weine aus der Neuen Welt und überzeugen Sie sich selbst.

    

 

            

ModeLust auf Mode / wirtschaftliche Informationen

"Mode"  finden Sie im  Weltladen Esslingen, Küferstraße 12

 
Frühstück muss nicht langweilig sein!

Alles für ein vergnügliches Frühstück mit Kindern finden Sie zur Zeit als besonderes Angebot. Vom lustigen Geschirr über Lätzchen und Tischtextilien bis zum Müsli und löslichem Schokoladentrunk haben wir in den nächsten Wochen ein ausgewähltes Angebot für Sie zusammengestellt - nur die Milch, frisches Obst und Brotsorten fehlen noch. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich anregen. Und wie immer gilt: Mit Ihrem Kauf helfen Sie auch noch benachteiligten Menschen in aller Welt.

  

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Bilder / Infos

         

        

          

 

Was gibt es zu fairen Preisen zu kaufen?

Schönes und Nützliches für jeden Tag Fair gehandelte Produkte aus Afrika, Asien und Lateinamerika

Verschiedene ökologisch angebaute Tee- und Kaffeesorten, Kakao, Rohrzucker, Gewürze, Wein und Honig

Von benachteiligten Gruppen in Deutschland hergestellte Artikel wie: Holzspielzeug, Heimtextilien und Musikinstrumente, Kunsthandwerk, Töpferartikel und Schmuck, Körbe, Taschen und Umweltschutzpapier
                         Biolandprodukte               weitere Produkt-Informationen è

Wir verkaufen fair gehandelte Waren aus der “Dritten Welt”. Der Mehrpreis im fairen Handel kommt den Kleinbauern-kooperativen und Produktionsgenossenschaften direkt zugute und wird für Sozial- und Bildungseinrichtungen verwendet.

Neben Lebensmitteln und Handwerk aus Entwicklungsländern führen wir auch Waren aus heimischen Werkstätten für Behinderte und aus Maßnahmen der Arbeitstherapie, sowie Lebensmittel aus ökologischem Anbau und Umweltschutzprodukte. 

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ladens arbeiten freiwillig engagiert und ohne Bezahlung. Mit unserer Arbeit wollen wir uns für einen gerechteren Handel mit Waren aus den Ländern der Dritten Welt einsetzen. Wir wollen aber auch Randgruppen in Deutschland unterstützen. Deshalb führen wir zusätzlich Waren, die in sozialtherapeutischen Werkstätten hergestellt werden.

Besuchen Sie uns, denn unser Laden ist nicht nur ein Platz zum Einkaufen, sondern auch ein Platz zum Schauen, Reden, Wohlfühlen und Entspannen.

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Hier Infos und News über fairen Handel

 

Hier finden Sie uns   ►►Lageplan   

Ladengruppe

Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren engagierten ehrenamtlichen Einsatz.
 

Die Ladengruppe besteht aus vielen Mitarbeiterinnen, davon sind rund 10 Mitarbeiterinnen die tragende Säule des EineWeltLadens. Viele Mitarbeiterinnen sind Mütter mit kleinen Kindern, sodass nicht immer alle Zeit haben. Die Mitarbeiterinnen arbeiten alle ehrenamtlich, erhalten also keinerlei Vergütung.

Wir sind ein fester, gern gesehener und besuchter Teil Altbachs geworden und weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Durch den Verkauf bemühen sich die Mitarbeiterinnen um Gerechtigkeit gegenüber den Mitmenschen in den so genannten Drittweltländern.

Sie haben Lust mitzuarbeiten? Wir suchen ständig Menschen, die Zeit und Lust haben beim Ladenbetrieb und allem was damit zusammenhängt ehrenamtlich mitzuhelfen. Egal wie viel Zeit jemand einbringen möchte, ob sie/er jede Woche oder monatlich drei Stunden für den Ladenverkauf erübrigen kann, alle sind willkommen. 

Wer lieber im Stillen zu Hause arbeiten möchte, kann sich gerne in die Mitarbeiter/innen-Schulung oder in die Öffentlichkeitsarbeit oder anderweitig einbringen.

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Unsere Partnergruppen in der Region  

Wir arbeiten mit vielen Gruppen in der Region zusammen:  Weltladen Esslingen und  Verkaufsgruppen:  Denkendorf, Wernau, Baltmannsweiler

 

Fairer Handel für eine gerechte Welt

Der Faire Handel - was ist das?

Definition Fairer Handel
Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzenten und Arbeiter - insbesondere in den Ländern des Südens - leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Fair-Handels-Organisationen engagieren sich (gemeinsam mit Verbrauchern) für die Unterstützung der Produzenten, die Bewusstseinsbildung sowie die Kampagnenarbeit zur Veränderung der Regeln und der Praxis des konventionellen Welthandels. (aus: "Handeln - anders als andere - Erfolge und Herausforderungen für den fairen Handel")

Die ganze Welt auf unserem Tisch
Sind Sie heute schon auf Weltreise gewesen? Vermutlich nicht, dafür aber haben der Kaffee oder Tee zum Frühstück, die Banane in der Mittagspause und der Orangensaft samt Schokoriegel am Nachmittag einen langen Weg hinter sich - die Rohwaren, die man dafür braucht, kommen aus den so genannten Entwicklungsländern. Trotzdem sind die Endprodukte hier sehr billig und das hat seinen Preis: Viele Menschen in den Anbauländern arbeiten unter unwürdigen Bedingungen und erhalten für ihre Arbeit keinen gerechten Lohn oder für ihre Ernteerträge so niedrige Preise, dass nicht einmal die Produktionskosten gedeckt sind. Die Existenz von unzähligen Kleinbauern- und Arbeiterfamilien ist bedroht. Für sie setzt sich der Faire Handel ein.


Fairer Handel - wie funktioniert das?

Importorganisationen, die den Prinzipien des Fairen Handels folgen, kaufen von Kleinbauern-Zusammenschlüssen oder Unternehmen mit sozialer sowie ökologischer Verantwortung in den Entwicklungsländern Produkte, die dann in Deutschland verkauft werden. Das geschieht nach partnerschaftlichen Prinzipien wie z.B. langfristige Handelsbeziehungen und Möglichkeiten der Vorfinanzierung, die den Partnern im Süden Planungssicherheit bieten. Die höheren Preise, die im Fairen Handel gezahlt werden, sichern ein ausreichendes Einkommen für die Produzentinnen und Produzenten und tragen zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen bei. So können beispielsweise ihre Kinder zur Schule gehen; Bildungs- und Gesundheitsprojekte können gemeinsam aufgebaut werden.
Insgesamt ermöglicht der Faire Handel den Produzentengruppen, in die Zukunft zu investieren, z. B. durch die Anschaffung neuer Maschinen für die Weiterverarbeitung, durch den Anbau neuer Produkte oder durch die Schaffung von besseren Transport- oder Lagermöglichkeiten.


Ist da, wo fair drauf steht, auch fair drin?

Wenn es sich um Produkte mit dem TransFair-Siegel handelt oder um Produkte der Fair Handels-Importeure gepa, El Puente, dwp und BanaFair, dann ist gewährleistet, dass die Kriterien für den Fairen Handel auch wirklich eingehalten werden. Auf nationaler und internationaler Ebene gibt es Kontrollmechanismen, die die Einhaltung der Fair Handels-Kriterien sicherstellen. Das passiert nicht nur vom Schreibtisch aus, sondern auch über Besuche vor Ort.


Fair und bio: Ist das dasselbe?

Nein. Bio-Produkte sind nicht unbedingt fair gehandelt. Auf der anderen Seite sind nicht alle fair gehandelten Produkte Bioware. Bei Bio werden in erster Linie ökologische Standards überprüft, bei fair geht es vor allem um die Einhaltung von Sozialstandards. Der Faire Handel unterstützt Produzentinnen und Produzenten bei der Umstellung auf ökologischen Landbau, z. B. durch einen Preisaufschlag für Biozertifizierung. Bereits mehr als 50 Prozent der fair gehandelten Lebensmittel stammen aus kontrolliert biologischem Anbau.
 

DER FAIRE HANDEL AUF EINEN BLICK

Fairer Handel bedeutet

- die Zahlung fairer Preise, die eine nachhaltige Produktion sowie die Lebenshaltungskosten decken;
- Unterstützung der Produzenten-Organisationen bei Produktion und Marktzugang;
- Stärkung der Produzenten und ihrer Organisationen;
- Vorauszahlungen auf Wunsch der Produzenten;
- Transparenz und Nachvollziehbarkeit durch die Lieferkette;
- langfristige, stabile Handelsbeziehungen mit den Produzenten;
- Produktionsbedingungen, die die acht Kernarbeitsübereinkommen der ILO respektieren
- Respekt vor der Umwelt, Wahrung der Menschenrechte besonders bei Frauen und Kindern, Respekt vor traditionellen Produktionsmethoden, die die  
  wirtschaftliche und soziale Entwicklung fördern;
- bewusstseinsbildende Maßnahmen bezüglich Produktion, Handelsbeziehungen sowie Mission und Zielen im Fairen Handel – und bezüglich der vorherrschenden  
  Ungerechtigkeit internationaler Handelsregeln;
- Monitoring und Überprüfung der Einhaltung dieser Kriterien;
- regelmäßige Bewertungen der Auswirkungen von Fair-Handels-Aktivitäten.                                                     (aus: "Handeln - anders als andere - Erfolge und Herausforderungen für den fairen Handel")

 

Fairer Handel    aus „el puente“

EL PUENTE gehört zu den Pionieren der Fairhandelsbewegung. Bereits seit Anfang der 1970er Jahre setzen wir uns für einen gerechten und partnerschaftlichen Welthandel ein. Dabei halten wir schon immer an unseren bewährten Kriterien fest. Über die Jahre sind viele neue Akteure hinzugekommen, die das Konzept des Fairen Handels mit prägen. Der Begriff „Fairer Handel“ oder "Fair Trade" ist heute ein häufig verwendetes Schlagwort. Doch was genau steckt hinter diesem Konzept?

Was bedeutet Fairer Handel?

Das internationale Fairhandels-Netzwerk FINE einigte sich 1999 auf folgende Definition:

„Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzenten und Arbeiter – insbesondere in den Ländern des Südens – leistet der Faire Handel einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung.
Fair-Handels-Organisationen engagieren sich (gemeinsam mit Verbrauchern) für die Unterstützung der Produzenten, die Bewusstseinsbildung sowie die Kampagnenarbeit zur Veränderung der Regeln und der Praxis des konventionellen Welthandels.“
(Definition des internationalen Fairhandels-Netzwerks FINE)

Für die Organisation EL PUENTE bedeutet fairer und partnerschaftlicher Handel außerdem:

Nicht gewinnorientiertes Wirtschaften
EL PUENTE ist eine der ältesten Importorganisationen des Fairen Handels und hat sich dem Prinzip des nicht gewinnorientierten Wirtschaftens verschrieben. Ein unabhängiger Projektpartnerausschuss überprüft die Einhaltung der festen Handelskriterien EL PUENTEs.

Basisdemokratische Strukturen
Wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe für demokratisch organisierte Partnerorganisationen, die selbstbestimmt agieren. Auch die EL PUENTE GmbH mit Sitz in Deutschland ist basisdemokratisch organisiert.

Langfristige und direkte Partnerschaften
Unsere über viele Jahre und Jahrzehnte gewachsenen Kontakte basieren auf partnerschaftlichen Grundsätzen und größtmöglicher Transparenz. Der direkte Kontakt zu den Produzenten sichert ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis. Langfristige Partnerschaften bedeuten Planungssicherheit für die Produzenten.

Transparenz auf allen Ebenen
Nicht nur in der Beziehung zu unseren Partnerorganisationen sind transparente Strukturen essentiell, auch unseren Kunden stellen wir alle geschäftsbezogenen und inhaltlichen Informationen zur Verfügung. Auf Anfrage sind Preiskalkulationen für jedes einzelne Produkt erhältlich.

Faire Preise und Vorfinanzierung
Wir zahlen gerechtere, von den Produzenten kalkulierte Preise. Geltende Fairhandels-Mindestpreise stellen für EL PUENTE das absolute Minimum dar, unsere Zahlungen gehen zumeist darüber hinaus. EL PUENTE gewährleistet eine bis zu 100%ige, zinsfreie Vorfinanzierung, die ein Großteil unserer Partnerorganisationen in Anspruch nimmt. Auf diese Weise können unsere Partner unabhängig wirtschaften und nötige Investitionen tätigen, ohne von teuren Krediten abhängig zu sein.

Ganzheitliche Entwicklung unserer Partner
Wir fördern eine ganzheitliche Entwicklung in den Partnerländern, die die Kleinproduzenten vor Ort durch eine gemeinsame Präsenz am Markt besser positionieren und idealerweise in die Unabhängigkeit führen soll. Ziel unserer Arbeit ist eine verbesserte Lebensqualität für die Produzenten und ihre Familien.

Ausschalten ausbeuterischer Zwischenhändler
Langfristige Handelsbeziehungen geben unseren Produzenten die Sicherheit, ihre Abhängigkeit vom ausbeuterischen Zwischenhandel aufzugeben und zukünftig selbstbestimmt zu arbeiten und zu leben.

Menschenwürdige Arbeitsbedingungen
Die Einhaltung von Arbeits- und Sozialstandards ist nicht überall auf der Welt selbstverständlich. Unsere Partnerorganisationen sorgen für eine erhöhte Sicherheit am Arbeitsplatz der Produzenten, für ihren Schutz, für ein angenehmes soziales Klima und setzen sich für die Grundabsicherung der Arbeiter und ihrer Familien bezüglich Krankheit und Rente ein.

Keine ausbeuterische Kinderarbeit
Unsere Partnerorganisationen in den Ländern des Südens arbeiten streng nach unseren Kriterien. Die Projektpartner EL PUENTEs unterbinden ausbeuterische Kinderarbeit und sorgen dafür, dass die Kinder der Produzentenfamilien die Schule besuchen können.

Förderung von sozialen Gemeinschaftsprojekten
In den von EL PUENTE an die Partner gezahlten Preisen sind Aufschläge enthalten für biologischen Anbau, für besonders hohe Produktqualität sowie für soziale Gemeinschaftsprojekte, die allen Mitgliedern zugutekommen. In vielen Fällen können so Schulen gebaut, Lehrer und Ärzte bezahlt, weiterverarbeitende Anlagen errichtet oder gemeinschaftliche Fonds gegründet werden.

Förderung des biologischen Anbaus
Unser derzeit zu etwa 80% bio-zertifiziertes Lebensmittelsortiment wird kontinuierlich erweitert. Auch während der mehrjährigen Umstellungsphase auf biologischen Anbau erhalten unsere Partner bereits Preisaufschläge für die entstehenden Mehrkosten.

Ausbau der Qualitätsstandards
Unsere Lebensmittel- und Kunsthandwerksprodukte entsprechen höchsten Qualitätsstandards, die durch regelmäßige Kontrollen gesichert sind. Gemeinsam mit den Produzenten sorgen wir für eine kontinuierliche Überprüfung und Weiterentwicklung der Qualitätsstandards. Auf diese Weise wird wertvolles Wissen weitergegeben und die Produzenten können durch den Verkauf hochwertiger Produkte langfristig bessere Preise erzielen.

Entwicklungspolitische Bildungsarbeit
Wir liefern vielfältige Informationen über den Fairen Handel sowie zu Produkten und Projektpartnern und sehen uns daher als verlässlicher Partner für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit. So informieren wir zum Beispiel Schüler und andere Besuchergruppen regelmäßig über das Konzept und die Vorteile des Fairen Handels und stehen unseren Kunden jederzeit für spezifische Fragen zur Verfügung.
 


Handelspartner im Süden

Zum Beispiel EI Ceibo in Bolivien

Der Genossenschaftsverband „EI Ceibo” wurde 1977 gegründet. Seit 1986 ist El Ceibo Partner von internationalen Fair Handels-Importeuren und profitiert von höheren und vor allem stabilen Kakao-Preisen. Aus Geldmangel wurde schon immer weitgehend auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Mineraldünger verzichtet. Die gezielte Umstellung auf ökologischen Anbau lag also nahe. Mittlerweile entsprechen rund 65 Prozent der gesamten Kakaoproduktion ökologischen Anbaukriterien.
Ohne die kontinuierliche Unterstützung durch den Fairen Handel wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen. Mit Hilfe von Anschubfinanzierung und technischer Beratung konnten darüber hinaus eine eigene Verarbeitungsanlage und ein Verwaltungsgebäude für den Genossenschaftsverband errichtet werden. Dadurch konnte EI Ceibo als eine der ersten Produzentenorga­nisationen selbst verarbeitete Kakaoprodukte wie Kakaobutter und Kakaopulver herstellen und vermarkten. Weiterhin wurde im Laufe der Jahre ein vorbildliches Ausbildungs- und Trainingsprogramm für den verwaltungstechnischen und den landwirtschaftlichen Sektor aufgebaut.


Zum Beispiel Tea Promoters India (TPI)

Die Tee-Plantage Samabeong in Nordindien wurde in einem völlig heruntergewirtschafteten Zustand 1990 von TPI übernommen, wieder instand gesetzt und auf ökologischen Landbau umgestellt. Inzwischen hat sich nicht nur die Teequalität deutlich verbessert, sondern ebenso die Lebenssituation der etwa 200 Teearbeiterfamilien. Denn seit nunmehr 15 Jahren wird der gesamte Tee dieser Plantage zu Fair Handelsbedingungen verkauft. Dadurch wurden für die Arbeiterfamilien Neuerungen und Zukunftsperspektiven möglich, an die vorher kaum zu denken war. So wurden angemessene Wohn- und Hygiene-Bedingungen geschaffen, ein Gemeinschaftszentrum und eine große weiterführende Schule errichtet.
Darüber hinaus bekam jede Familie eine Milchkuh, um die Ernäh­rungs- und Einkommenssituation zu verbessern. Das Besondere an Samabeong ist die Beteiligung der Arbeiterschaft im Manage­ment der Teeplantage. Alle wichtigen Arbeiten, Investitionen und Entwicklungsvorhaben werden gemeinsam vom Management und den Vertreterinnen und Vertretern der Arbeiterschaft geplant. Dies schafft ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl.

 

Importorganisationen in Europa bezahlen faire Preise an die Produzenten.  Dies bedeutet nicht nur einfaches Überleben, sondern dies bedeutet für uns, eine Zukunft zu haben.
Susy Gutiérrez (25). Durch die Einnahmen über den fairen Handel hat sie die Möglichkeit zu studieren.


Handeln Sie fair


Fairness beim Einkauf

Mit dem Kauf fair gehandelter Produkte können Sie Politik mit dem Einkaufskorb machen. In den Fachgeschäften für Fairen Handel - den Weltläden - gibt es neben Lebensmitteln auch eine große Auswahl an Handwerksprodukten. In vielen Supermarktketten, Lebensmittelgeschäften, Naturkostläden und im engagierten Versandhandel finden Sie fair gehandelte Produkte mit TransFair-Siegel. Und falls es in Ihrem Supermarkt keine fair gehandelten Waren gibt: Mit Nachfragen können Sie mithelfen, dass auch dort demnächst Produkte aus Fairem Handel verkauft werden.


Ihr Engagement für Fairen Handel

Die Weltladen-Bewegung lebt vom Engagement tausender Freiwilliger, die sich in ihrer Freizeit dem Thema „Fairer Handel” widmen. Neben dem Verkauf fair gehandelter Waren leisten die Weltläden und eine große Zahl von Aktionsgruppen Informa­tions- und Kampagnenarbeit für einen gerechten Welthandel. Machen Sie mit im Weltladen in Ihrer Nähe. www.weltladen.de
Und wie wäre es mit fair gehandeltem Kaffee am Arbeitsplatz? Im Kollegium, in der Kantine, in der Abteilung ...? Es gibt viele Gelegenheiten, wo fair gehandelte Produkte verwendet werden könnten. Vielleicht bedarf es nur eines kleinen Hinweises von Ihnen.


Die Faire Woche: voller Aktionen

Die Faire Woche findet jedes Jahr im September statt und hat zum Ziel, mit Materialien, Informationen und bundesweiten Veranstaltungen möglichst viele Menschen zu erreichen und vom Fairen Handel zu überzeugen. Alle, egal ob Gruppen oder Einzel­personen, können bei der Fairen Woche aktiv werden.
www.fairewoche.de

Fair feels good…
…für mehr Fairness im Alltag und beim Konsum. Eine bundesweite Informationskampagne informiert über Prinzip und Produkte des Fairen Handels sowie über seine Bedeutung im Kampf gegen die weltweite Armut.
www.fair-feels-good.de


Kirchliche Unterstützer

Die kirchlichen Jugendverbände und Hilfswerke waren an der Entstehung des Fairen Handels in Deutschland maßgeblich betei­ligt. Bis heute unterstützen die Hilfswerke „Brot für die Welt”, EED und Misereor Produzentinnen und Produzenten sowie die Bildungsarbeit im Fairen Handel in Deutschland.


Akteure  des fairen Handels


Die Fair Handels-Importeure
Die Fair Handels-Importeure kaufen Lebensmittel und Handwerksartikel zu fairen Bedingungen von benachteiligten Produzentengruppen im Süden und vertreiben diese in Deutschland. Fair Handels-Importeure im Forum Fairer Handel sind:
gepa Fair Handelshaus (www.gepa.de),
EI Puente (www.el-puente.de),  dwp (www.dwp-rv.de), BanaFair (www.banafair.de), Podi-Mohair (www.podi-mohair.de)

Weltläden - Fachgeschäfte für Fairen Handel

In den rund 900 Weltläden in Deutschland gibt es ein attraktives, breit gefächertes Sortiment fair gehandelter Waren. Darüber hinaus leisten Weltläden und eine große Zahl von Aktionsgruppen Informations- und Kampagnenarbeit für einen gerechteren Welthandel. www.weltladen.de


TransFair e.V. - Siegel für Fairen Handel

Als unabhängige Initiative handelt TransFair nicht selbst mit Waren, sondern vergibt ein Siegel für fair gehandelte Produkte. Zu den Aufgaben gehören die Kontrolle der fairen Handelsbedingungen, das Siegelmarketing, die Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit. Neben Fair Handels-Importeuren können auch konventionelle Unternehmen ihre Produkte mit dem Siegel kennzeichnen, wenn diese zu fairen Handelsbedingungen gehandelt wurden.
www.transfair.org


Forum Fairer Handel

Das Forum Fairer Handel ist das Netzwerk der Organisationen und Akteure des Fairen Handels in Deutschland. Ziel ist es, gemein­same Forderungen gegenüber Politik und Handel durchzusetzen und eine stärkere Ausweitung des Fairen Handels zu erreichen.
 Forum Fairer Handel, Christofsstr. 13, 55116 Mainz, 0 61 31 / 9 07 42 50
 www.forum-fairer-handel.de , info@forum-fairer-handel.de

 

Fair gehandelte Produkte weltweit mit neuem einheitlichem Siegel

TransFairEin Zeichen. Grenzenlose Vielfalt.
Nach zehn Jahren verändert TransFair sein Gesicht und präsentiert sich mit einem neuen, internationalen einheitlichen  Siegel.  An diesem Logo erkennen Sie fair gehandelte Produkte jetzt auch direkt in den Benelux-Ländern, in Frankreich,  Großbritannien, Italien und Österreich. Und noch nie war die Auswahl an Produkten und Geschmacksrichtungen so reichhaltig: Kaffee-Qualitäten von mild bis Espresso, Tee-Spezialitäten aus besten Ernten, Orangensaft und Kakao, Schokolade, Honig... all das gibt’s gleich in Ihrer Nähe: in 22.000 Supermärkten, 800 Weltläden und in vielen Bioläden.

Global denken. Fair einkaufen.
Nur Produkte aus Fairem Handel erhalten unser Siegel. Mit jedem Kauf (und Genuss!) von TransFair‑Produkten entscheiden Sie sich für globale Gerechtigkeit. Denn so sorgen Sie dafür, dass kleinbäuerliche Familien, Plantagenarbeiterinnen und Erntehelfer in den Entwicklungsländern angemessen bezahlt werden. Durch faire Preise und langfristige Lieferbeziehungen können Bauern und ihre Familien ihre soziale Situation verbessern und in die Zukunft ihrer Kinder investieren.

TransFair ‑ und die Welt wird freundlicher.

Auf den Geschmack gekommen? Fair einkaufen.
Falls Sie mehr über den Fairen Handel wissen wollen oder erfahren möchten, wo Sie TransFairProdukte kaufen können ‑ unsere Homepage verschafft Ihnen einen so abwechslungsreichen wie umfassenden Überblick:  www.transfair.org

Oder senden Sie eine Postkarte oder E‑Mail an:
TransFair e.V.
  Remigiusstraße 21 50937 Köln  info@transfair.org

 
FairTrade  Qualitätsprodukte aus Fairem Handel

Eine Idee hat Erfolg 
Rund 800.000 Kleinbauern und Arbeiter sowie ihre Familien in Lateinamerika, Afrika und Asien profitieren bereits vom Fairen Handel. FairTrade baut eine Brücke zwischen den Produzenten in den Entwicklungsländern und den Konsumenten in Europa und verhilft so Schritt für Schritt zu mehr Gleichgewicht zwischen Nord und Süd.


TransFair – das Zeichen für fairen Handel

Das TransFair-Siegel steht für hochwertige und schmackhafte Produkte aus den Regionen des Südens, die nach sozialen Kriterien fair gehandelt und möglichst umweltschonend produziert werden. Zur Zeit sind rund 100 Kaffeemischungen, ca. 30 Teesorten, diverse Honig‑ und Schokoladensorten sowie Orangensaft und Kakao in Supermärkten und Weltläden erhältlich. Etwa 40 Prozent aller Produkte tragen neben dem TRANSFAIR‑Siegel auch ein Biolabel ‑ Tendenz steigend.


Organisation

TransFair ist ein gemeinnütziger Verein, der 1992 von angesehenen Institutionen aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Kirche, Verbraucherschutz, Frauen, Bildung und Soziales gegründet wurde. TransFair handelt nicht selbst mit Waren, sondern überprüft im internationalen Verbund die Einhaltung der Fairtradekriterien bei seinen Partnern und vergibt das Siegel für fair gehandelte Produkte.

Der Faire Handel lohnt sich für alle:
• Bauernfamilien können ihre Produkte zu fairen Preisen verkaufen,
• Pflücker und Plantagenarbeiterinnen erhalten garantierte Mindestlöhne sowie verbesserte Lebens‑ und Arbeitsbedingungen,
• Importeure im Norden beziehen qualitativ hochwertige Produkte von zuverlässigen, motivierten Handelspartnern im Süden,
• Konsumentinnen und Konsumenten genießen ausgesuchte und wohlschmeckende Lebensmittel. Sie leisten über den Einkaufskorb einen persönlichen, 
  aktiven Beitrag zur Entwicklungszusammenarbeit.

Die Initiative gegen illegale Kinderarbeit in der Teppichindustrie RUGMARK arbeitet seit 1999 mit dem TransFair e.V. zusammen.
Mehr Informationen zu TransFair und Rugmark unter www.transfair.org und www.rugmark.de.


Die Fair-Trade-Produkte

Kaffee
ist der Deutschen liebstes Getränk, rund 800 Tassen pro Kopf und Jahr trinken wir davon. In zahlreichen Ländern Lateinamerikas und Asiens wird Kaffee von Kleinbauern angebaut, die starken Preisschwankungen auf dem Weltmarkt und dem Preisdiktat des lokalen Zwischenhandels ausgeliefert sind.
FraiTrade dagegen setzt auf direkten Handel und einen kostendeckenden Mindestpreis ‑ und ermöglicht den Produzenten damit insbesondere in Zeiten stark gefallener Weltmarktpreise ein gesichertes Einkommen. Kaffee mit dem TransFair‑Siegel gibt es in vielen attraktiven Sorten und Geschmacksrichtungen, zum Beispiel magenmild, entkoffeiniert, aus biologischem Anbau sowie als Cappuccino und Espresso.
 

Projektbeispiele, die mit den Mehrerlösen finanziert wurden:
• Fachkundige Beratung für die Umstellung der Produktion auf Bio-Anbau‑COCLA Huadquina in Peru
• Anschaffung von LKW und Bussen / Aufbau eines eigenen Transport­wesens ‑ UCIRI Oaxaca in Mexiko


Orangensaft

gehört für viele inzwischen zum gesunden Start in den Tag ‑ rund 9,5 Liter tunken wir durchschnittlich im Jahr. 90% der Orangen für die Saftproduktion werden in Brasilien auf Plantagen  von Tagelöhnern geerntet 200 kg Orangen pro Tag werden als Tagesleistung erwartet ‑ auch von Kindern! Orangensaft mit dem Siegel stammt von Kleinbauernorganisationen und Plantagen aus Brasilien, Mexiko und Kuba. Die höheren Preise für den fairen Saft sind ein wirksames Mittel gegen illegale Kinderarbeit.

Projektbeispiele:
‑ Kinderkrippe und Betreuung von Arbeiterkindern CEALNOR, Brasilien
Ärztliche Grundversorgung im eigenen Gesundheitszentrum Union de Citricultores
  del Sur del Estado de Yucatán Mexiko



 
Schokolade
ist Nervennahrung und macht angeblich „glücklich"! Über 90% der Weltproduktion werden in den Industrieländern vernascht. Dabei stammen die Hauptbestandteile, Kakao und Zucker, aus kleinbäuerlichem Anbau in zahlreichen Ländern Lateinamerikas, Afrikas und Asiens. Der Faire Handel ermöglicht den Partnerorganisationen, die Abhängigkeit vom unsicheren Exporthandel zu vermindern.

Projektbeispiele:
• Dieselmühle zur Herstellung von Palmölseite als Nebenerwerb
Kuapa Kokoo Ghana
• Zinsloses Darlehen, um die Zeiten zwischen den Ernten zu überbrücken
Conacado, Dominikanische Republik

Tee

erfreut sich in Deutschland wachsender Beliebtheit. Er kommt überwiegend von Plantagen aus Asien und Afrika.
Der Aufschlag kommt den Plantagenarbeitern zugute. Dabei bestimmt ein gemeinsames Komitee aus Arbeiter‑ und Managementvertretern gleichberechtigt über die Verwendung der Mehrerlöse. Tee mit dem TransFair‑Siegel wird in vielfältigen Sorten angeboten: vom feinen Darjeeling über würzigen Ceylon und kräftige Mischungen bis zum Grüntee.

Projektbeispiele:
• Pensionsfonds für ehemalige Arbeiterinnen und Arbeiter Nilgiri, Indien
• Bau von Schulen, Einrichtung von Klassenzimmern und einem Kreißsaal für Arbeiterinnen
  der Teefabrik Kayonza, Uganda


Honig

Ein süßes Naturprodukt, von dem heimische Bienenvölker längst nicht so viel produzieren können, wie wir in Deutschland alljährlich verzehren. Ein Großteil kommt deshalb aus Lateinamerika, Afrika und Asien. Fairtrage ermöglicht den Kleinbauern, die Imkerei als wichtige Nebenbeschäftigung zur Selbstversorgung zu betreiben und verbessert so ihre Lebensbedingungen.

 

epd 9/2004 - EvGBl 38/2004

 

Fair-ändern Sie die Welt durch gerechtes Handeln und sinnvolles Kaufen fair gehandelter Waren.

Nach einer Schätzung der Vereinten Nationen leben weltweit 1,3 Milliarden Menschen unterhalb der Armutsgrenze, die meisten in Ländern der “Dritten Welt”. Vor allem Kleinproduzenten können vom Erlös ihrer Produkte - zum Beispiel Kaffee, Kakao oder Zucker - oft kaum ihren Lebensunterhalt decken. Denn auf die Preisgestaltung am Weltmarkt haben sie keinen Einfluss.

Der faire Handel hilft wirtschaftlich und sozial benachteiligten Menschen (Kleinbauern, Handwerker, Kleingewerbetreibende), sich aus eigener Kraft durch faire Handelsbeziehungen einen angemessenen Lebensunterhalt zu sichern. Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland werden ermuntert, nicht nur nach wirtschaftlichen, sondern auch nach ökologischen und sozialen Gesichtspunkten einzukaufen.

Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Absicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzenten / Produzentinnen und Arbeiter/innen -  insbesondere in den Ländern des Südens leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung.

Fair‑Handels‑Organisationen engagieren sich (gemeinsam mit Verbraucherinnen) für die Unterstützung der Produzentinnen, die Bewusstseinsbildung sowie die Kampagnenarbeit zur Veränderung der Regeln und der Praxis des konventionellen Welthandels.

Der faire Handel orientiert sich an folgenden Kriterien

                        *   menschenwürdige Arbeitsbedingungen und faire Löhne
                        *   faire Preise, langfristige Abnahmegarantien und Vorfinanzierungen
                        *   die ökologische Verträglichkeit der Produkte und alternativen Anbau- und Herstellungsmethoden
                       
*   besondere Förderung von Frauen und Kindern
                        *   das Produkt kommt direkt von den Produzentinnen und Produzenten aus den Ländern Afrikas, Asiens
                             und Lateinamerikas, der Umweg über unnötigen Zwischenhandel entfällt
                        *   das über den Mehrpreis erwirtschaftete Einkommen wird zweckgebunden für Bildungsprogramme, 
                            Sozialprojekte oder ökologische Investitionen verwendet.

Doch Fairer Handel funktioniert nur, wenn Verbraucherinnen und Verbraucher bereit sind, fair gehandelte Produkte zu kaufen. Neben Lebensmitteln gibt es heute eine Vielzahl anderer Produkte, die fair gehandelt werden. Dies werden inzwischen an sehr unterschiedlichen Orten - angefangen von den Weltläden über Versandhandel bis hin zu Supermärkten - angeboten. Allerdings ist der heutige Marktanteil von bis zu 3 % noch deutlich steigerbar.”

 

Ökumene leben: Fairer Handel.

In allen christlichen Kirchen wächst die Einsicht, dass die Hilfe zu einer dauerhaften Verbesserung der Lebensverhältnisse insbesondere in der „Dritten Welt" eine große Herausforderung darstellt: Das Eintreten für weltweite Gerechtigkeit ist gemeinsamer Auftrag aller Christen.

„Das Reich Gottes ist nicht indifferent gegenüber den Weltmarktpreisen!“
 
(Würzburger Synode Unsere Hoffnung 1975)

Eine Antwort auf diese Herausforderung versucht seit mehr als drei Jahrzehnten eine ökumenische Bewegung zu geben, die zunächst als „Aktion Dritte‑Welt‑Handel" und später als „Fairer Handel" bekannt wurde: Der Faire Handel verbindet die konkrete Unterstützung von Menschen in der „Dritten Welt" mit der Informations‑ und Bildungsarbeit in Deutschland.

Gegründet von kirchlichen Jugendverbänden und Hilfswerken, ist der Faire Handel heute eine der größten ökumenischen Bewegungen, die längst die Grenzen der christlichen Kirchen überschritten hat: Der Faire Handel wird von vielen gesellschaftlichen Gruppen mit getragen.

Fairer Handel: Mehr als drei Jahrzehnte gelebte Ökumene
 

WEGEMARKEN

1970    Erste Dritte‑Welt‑Handels‑Aktionen in Deutschland,  getragen von den  kirchlichen Jugendverbänden und Hilfswerken
1974    Gründung des Vereins „Aktion Dritte‑Welt‑Handel"
1975    Gründung der Importorganisation gepa durch MISEREOR Kirchlicher  Entwicklungsdienst, BD.) aej und AG3WL
1978    Start der Aktion „Jute statt Plastik"
1980    Es gibt in Deutschland rund 80 Weltläden und 1.500 Aktionsgruppen
1990    In Deutschland gibt es rund 550 Weltläden und 5.000 Aktionsgruppen
1992    Einführung des TRANSFAIR‑Siegels
1995    In Deutschland gibt es rund 750 Weltläden und 7.000 Aktionsgruppen
2001    Die erste bundesweite „Faire Woche"
2002    Gründung des „Forum Fairer Handel"
2002    EKD‑Synode fordert die kirchlichen Einrichtungen auf, fair  gehandelte Produkte zu verwenden
2003    Es gibt in Deutschland rund 900 Weltläden und 8.000 Aktionsgruppen.  In 22.000 Supermärkten sind fair gehandelte Produkte erhältlich.


AKTEURE

Der Faire Handel wird getragen von vielen Engagierten in Kirchengemeinden, Weltläden, Verbänden und Schulen. Kirchliche und kirchennahe Organisationen unterstützen dieses Engagement. Darunter sind u.a..: Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR, Evangelischer Entwicklungsdienst (EED), Brot für die Welt, Kindernothilfe e.V., Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej), Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB), Katholische junge Gemeinde (KJG), Katholische Landjugendbewegung (KLJB), Katholische Landvolkbewegung (KLB), Kolpingwerk Deutschland, Katholische Studierende Jugend (KSJ), Haus kirchlicher Dienste der Ev.‑Luther. Landeskirche Hannover, Bund Neudeutschland, Christliche Initiative Romero e.V. (CIR), Deutsches Institut für ärztliche Mission, Evangelische Frauenarbeit in Deutschland e.V., Quäkerhilfe e.V.

Mehr Informationen:

gepa • Bruch 4 • 42279 Wuppertal •www.gepa3.de TRANSFAIR • Remigiusstraße 21 • 50937 Köln •www.transfair.org www.brot‑fuer‑die‑welt.de • www.bdkj.de •www.eed.de www.evangelische‑jugend.de ‑ www.misereor.de

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GEPA - Zwischen Kirche und Wirtschaftswachstum  aus „Welt & Handel“ Nr. 04.2014

Was verbinden die Gesellschafter der GEPA mit „ihrem“ Unternehmen und warum halten sie schon so lange daran fest?

Die GEPA ist ein Handelsunternehmen, daran besteht kein Zweifel. Doch gleichzeitig ist sie auch eine Firma, die eine rein kirchliche Gesellschafterstruktur innehat. Ist das ein Widerspruch? Die Gesellschafter der GEPA (Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend, Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Brot für die Welt / Evangelischer Entwicklungsdienst, Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und MISEREOR), halten zum Teil schon seit 40 Jahren an ihrem Unternehmen fest. Warum eigentlich? Gabriele Cleeves ist der Frage nachgegangen!

Ende der 60er Jahre fing es an. Die Zeit der politischen Demonstrationen und Hungermärsche hatte begonnen. Langsam wuchs das Bewusstsein für die Mechanismen des Welthandels. Spenden alleine genügte nicht mehr, es sollte Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht werden. In den Niederlanden wurde die Stiftung S.O.S. (Stichting  Ontwikkelings Samenwerking) gegründet. Ihr Ziel es war, Produkte aus Entwicklungsländern ohne ausbeuterischen Zwischenhandel zu importieren, in Holland zu verkaufen und damit den Produzierenden aus ihrer Armut herauszuhelfen.

Im Vorstand saßen unter anderem auch Personen aus deutschen Jugendverbänden und Hilfswerken. Anfang der 70er Jahre organisierten unter anderem die kirchlichen Jugendverbände AEJ (Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend) und BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) Friedensmärsche durch 70 Städte der Bundesrepublik. Die entwicklungspolitischen Forderungen waren, benachteiligte Gruppen in der „Dritten Welt“ zu unterstützen und die Märkte der Industrieländer für Produkte aus diesen Ländern zu öffnen.

Anhand des Verkaufs dieser Waren, die von kleinen, genossenschaftlich organisierten Produzenten hergestellt wurden, sollte über die entwicklungspolitischen Zusammenhänge informiert werden. Dazu wurde die Aktion Dritte Welt Handel (A3WH) gegründet. Sie bezog ihre Waren von S.O.S. Damals handelte es sich übrigens fast ausschließlich um Handwerksprodukte. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass inzwischen der überwiegende Anteil der Waren Lebensmittel sind. Der Erfolg der Aktion führte über die Gründung der „Dritte-Welt-Handel GmbH“ im Mai 1975 zur Gründung der „Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt GmbH“ (GEPA). Die AGKED (Arbeitsgemeinschaft kirchlicher Entwicklungsdienst), die Arbeitsgemeinschaft Dritte Welt Läden e.V. (AG3WL- Vorläufer des Weltladen-Dachverbands) und MISEREOR waren von Anfang an mit dabei.

Der Sitz von S.O.S. in Kerkrade war nur 12 Kilometer vom MISEREOR-Sitz Aachen entfernt. Gute Beziehungen zwischen den beiden Organisationen waren also buchstäblich naheliegend. Der erste GEPA-Geschäftsführer, Jan Hissel, war vor seiner GEPA-Zeit Mitarbeiter bei S.O.S. AEJ und BDKJ wurden nun Gesellschafter. Die Beteiligungsrechte der EKD (evangelische Gesellschafter in Deutschland) wurden vom EED (Evangelischer Entwicklungsdienst) und Brot für die Welt wahrgenommen. Ende der 90er Jahre trat der Weltladen-Dachverband seine Gesellschafteranteile bei den drei großen Fairhandels-Importeuren GEPA, dwp und El Puente ab. Mit der Einführung der Kooperationsverträge war es dem Weltladen-Dachverband ein Anliegen, nicht mehr die Seite der Eigentümer zu vertreten sondern die Perspektive seiner Mitglieder, der Kunden/-innen dieser Importorganisationen einzunehmen. Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ wurde nun neuer Gesellschafter der GEPA, und damit wurde sie zu einem Handelsunternehmen mit ausschließlich kirchlichen Gesellschaftern.

Die Organisationsform

Es stellt sich die Frage, ob eine GmbH die richtige Organisationsform für ein solches Unternehmen darstellt. 1975 wurde die Entscheidung so getroffen. Ob sie heute noch Bestand hätte? Der Mitbewerber der GEPA, El Puente, hat die gleiche Organisationsform gewählt, allerdings mit einer ganz anderen Gesellschafterstruktur. Hier sind Handelspartner, Privatpersonen und Weltläden Gesellschafter. Die dwp eG. ist 2005 zur Genossenschaft geworden, um sich für neue Mitglieder zu öffnen und Kunden/-innen, Privatpersonen und Partner besser in das Firmengeschehen einzubinden. „Die evangelische Jugend wünscht sich eine Beteiligung auf breiter Basis – höhere Identifikation für Kunden und Jugendliche. Dafür gibt es verschiedene Modelle, eins davon könnte ein genossenschaftliches  sein“, sagt Michael Freitag von der AEJ.

Seit 1995 bietet die Beteiligungsgesellschaft der GEPA Privatpersonen die Möglichkeit der Geldanlage. Damit werden unter anderem Leistungen vorfinanziert, die zum Aufbau neuer Handelsbeziehungen nötig sind und bestehende Produzierenden-Partnerschaften intensiv begleitet und stabilisiert.

Die sehr gute Entwicklung der Beteiligungsgesellschaft spiegelt das Interesse auch von Privatpersonen wider, den Fairen Handel zu unterstützen. Wie in jeder Firma, die den Anschluss nicht verpassen möchte, gibt es auch bei der GEPA Strategiediskussionen, um das Unternehmen auf eine moderne Basis zu stellen. „Wir versuchen, eine zeitgemäße GEPA zu entwickeln mit guter Verbindung zwischen GEPA und den Kunden“, sowohl die direkten (Weltläden und Aktionsgruppen) als auch die Endkunden. (Thomas Antkowiak, Misereor)

Was auch immer eine Strategiediskussion künftig ergeben mag – eines ist sicher: der glaubwürdige Eigentümerhintergrund muss bleiben. Im „Gesellschaftsvertrag“ der GEPA sind die Firmenziele definiert:

+ Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen besonders in den Ländern der Dritten Welt, die in der regionalen und nationalen     Wirtschafts- und Sozialstruktur ihres Landes sowie der Weltwirtschaft benachteiligt sind

+ Den Partnern ermöglichen, unter menschenwürdigen Bedingungen am nationalen und internationalen Marktgeschehen teilzunehmen und für sich aus eigener Kraft einen angemessenen Lebensunterhalt sicherzustellen

+  Die Menschen in der BR Deutschland durch das Angebot von Erzeugnissen aus den Ländern der Dritten Welt über Lebens- und Produktionsstrukturen der Projektpartner zu informieren und Verständnis für damit zusammenhängende wirtschaftliche, soziale, ökologische und politische Fragen zu vermitteln sowie sie zu verändertem Verbraucherverhalten und Lebensstil anzuregen.

+ Alternativen für einen Fairen Handel mit Produkten aus Ländern der Dritten Welt aufzuzeigen, um damit auf strukturelle Veränderungen im Handel hinzuwirken. Diese Ziele decken sich mit denen der Gesellschafter. Für sie ist die Arbeit der GEPA ein Beispiel für die Konkretisierung ihrer ideellen Arbeit. Partner von Brot für die Welt und MISEREOR sind zum Teil auch Partner der GEPA. Im besten Fall wird die Suche nach neuen Handelspartnern erleichtert durch die Kontakte der Hilfsorganisationen. Die Unterstützung der Arbeit von (häufig kirchlich orientierten) Ehrenamtlichen in Deutschland und die Unterstützung der Partner in benachteiligten Ländern lässt sich somit gut verbinden.

Auch für die Jugendverbände bietet sich der Faire Handel als Lernbeispiel an. Jugendliche engagieren sich gerne für eine gute Sache.

Dabei spielen drei Dinge eine wichtige Rolle: a) sie wollen etwas für sich tun, b) sie wollen etwas für andere tun, c) sie wollen es in Gemeinschaft tun.

Der Faire Handel ist wunderbar dafür geeignet, die Komplexität von Gerechtigkeit und Weltwirtschaft in begreifbaren Häppchen darzustellen. Bei Aktionen und Kampagnen können Jugendliche aktiv werden und beim Verkauf fair gehandelter Produkte die Erfahrung machen, dass sich mit der Ware auch Botschaften „verkaufen“ lassen. Wenn der Erlös der Verkaufsaktionen dann noch dazu dient, die nächste Freizeit mitzufinanzieren, ernten die Jugendlichen die Früchte ihres Engagements. 

Ein gutes Beispiel gelebter Ökumene

Der Faire Handel entstand durch eine kirchliche, überkonfessionelle Bewegung. Bei allen Unterschieden gibt es hier eine große Übereinstimmung die zeigt, dass diese Zusammenarbeit gehen kann. Die gemeinsame Führung der größten europäischen Importorganisation kann deshalb als gelungenes Beispiel gelebter Ökumene betrachtet werden. Die kirchlichen Gesellschafter öffnen Türen. Aktionen wie „1000 Gemeinden trinken fair“ oder „Fairer Kaffee in die Kirchen“ waren möglich, weil die GEPA als ein Teil der Kirche empfunden wird. „GEPA sind wir“.

Und auch die Gesellschafter haben einen Imagegewinn davon, die GEPA zu „besitzen“ – es wird positiv bewertet, dass Kirche sich einmischt und einen Beitrag dazu leistet, alternative Handelsstrukturen in die Praxis umzusetzen. Inwieweit die ökumenische Gesellschafterstruktur in der Öffentlichkeit, also bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern bekannt ist, lässt sich schwer einschätzen.

Ein großer Teil der immer noch umsatzstärksten Gruppe der GEPA-Kunden, die Weltläden und Aktionsgruppen ist aber sicher darüber informiert. Den Gesellschaftern wird das Vertrauen entgegengebracht, dass die Gelder an die richtige Stelle fließen und alles mit rechten Dingen zugeht. Sie verzichten auf Gewinnausschüttungen und finanziellen Profit. Damit kann die GEPA alle Gewinne in den Fairen Handel reinvestieren. Aber auch ein Wirtschaftsunternehmen Das wirtschaftliche Risiko des Unternehmens war von Anfang an groß. Damals wie heute garantiert es den Handelspartnern faire Preise, leistet bei Bedarf Vorauszahlungen und muss immer wieder erleben, dass Liefermengen, -termine und -qualitäten nicht eingehalten werden.

Zudem waren in den Anfängen des Fairen Handels manche Handwerksprodukte kaum verkäuflich. Trotzdem musste der Handel langfristig wirtschaftlich erfolgreich sein, um als erfolgreiches Beispiel für einen alternativen Handel zu gelten. Zunächst war Fairer Handel nur in Weltläden und bei Aktionsgruppen bekannt. Mit der Aktion „Jute statt Plastik“ erlangte ein fair gehandeltes Produkt einen Bekanntheitsgrad weit über die interne Szene hinaus. Mittlerweile sind Handelskriterien ein selbstverständliches Thema auch in der Presse. Viele Menschen machen sich Gedanken über ihren eigenen Lebensstil und dessen Auswirkungen. Daran sind Firmen wie GEPA maßgeblich beteiligt. Was sich stark verändert hat, sind die Ansprüche der Kunden/-innen. In den Anfangszeiten des Fairen Handels wurden die Produkte aus Überzeugung gekauft, fast unabhängig von ihrer Qualität. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei.

Die Kunden/-innen legen Wert auf ein hochwertiges Produkt – Qualität für sich selbst – zu einem fairen Preis – Qualität für die Produzierenden. Die Waren müssen ethisch und qualitativ überzeugend sein. Dass dies keine weltfremde Idee von Gutmenschen sondern ein überzeugendes, wirtschaftliches Konzept ist, zeigen die wachsenden Absatzmengen fair gehandelter Produkte. Die Wahrnehmung des Fairen Handels ist deutlich stärker geworden, aber noch lange nicht an der Spitze angekommen. „Die Kirche ist gut beraten, diese Gesellschaft weiter zu hegen und zu pflegen, weil sie damit die Entwicklungen weiter begleiten kann.“ (Tilman Henke, Brot für die Welt) Die Grundsätze des Fairen Handels waren und sind beispielgebend für viele andere, auch privatwirtschaftliche Unternehmen. Dass es mittlerweile immer mehr Firmen gibt die nachhaltig, fair (auch den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenüber) und ethisch korrekt handeln, ist zu einem großen Teil der erfolgreichen Arbeit der Fairhandels-Organisationen zu verdanken.

Gabriele Cleeves

 

Smateria - ein Fair Handelsprojekt in Kambodscha oder ein Beispiel für faire Produktion

Smateria ist ein privates Handwerksunternehmen in Phnom Penh / Kambodscha. Es wurde 2006 gegründet und arbeitet gemeinsam mit lokalen Handwerkern/-innen an der Entwicklung und Produktion von hochwertigen Handwerksartikeln aus Recycling- und anderen ungewöhnlichen Materialien. Die Kreativität und Handwerkskunst der Schneiderinnen stehen dabei im Mittelpunkt. Ökologische und Fairhandelsprinzipien tragen die Arbeit.

Smateria schafft Arbeitsmöglichkeiten für einkommensschwache Menschen. Als Basis der Produktion werden eigenständige familienbezogene Arbeitseinheiten aufgebaut, wie sie der Tradition in Kambodscha entsprechen: Smateria bildet Schneider/-innen aus und zahlt ihnen eine Nähmaschine. Die Schneider/-innen qualifizieren dann nach und nach ihre Familienangehörigen im Nähen und beziehen diese in die Arbeit ein.

Die bereitgestellten Nähmaschinen gelten als Gehaltsvorauszahlung. Dies wird über einen Monatsbetrag von 5 USD zurückgezahlt, zuzüglich einer geringen Verzinsung. Wenn eine Nähmaschine komplett zurückbezahlt ist, wird mit diesem Betrag eine weitere Maschine vorfinanziert. So konnten bisher 22 Nähmaschinen finanziert werden, zehn davon wurden bereits zurückgezahlt.


Dieses System ermöglicht den Handwerkern und Handwerkerinnen eigenständiges Arbeiten und die Einbindung ihrer Familienmitglieder. Das System trägt sich selbst und schafft kontinuierlich neue Einkommensmöglichkeiten für immer mehr Menschen.

Die Arbeitsbedingungen bei Smateria entsprechen den internationalen Arbeitsstandards:  
               *  40 Stunden-Woche
               *  ein Monat bezahlten Urlaub
               *  bezahlter Mutterschaftsurlaub und Krankheitszeiten
               *  umfassender Versicherungsschutz

Das Gehalt richtet sich nach den Fähigkeiten und Erfahrungen der Näher und Näher und reicht von 90 USD bis 400 USD im Monat. Die Gehaltsstruktur ist sehr flexibel und die Handwerker/-innen werden stets unterstützt, ihre persönlichen Qualifikationen (und Einkommen) zu verbessern.


Das Design-Konzept von Smateria beruht auf der TRANSFORMATION von ungewöhnlichen Materialien zu neuen Verwendungszwecken. Dies sind zum einen Recyclingmaterialien wie Tetrapackungen und Plastiktüten, zum anderen Restposten von Stoffen aus der Moskitonetzproduktion.

Einige Beispiele:

     

Die Tetrapacks werden von Smateria gesammelt, gewaschen und dann zu Taschen und Portemonnaies weiterverarbeitet. So wurden bis jetzt über 30.000 Milch- und Saftpackungen recycelt, mehr als die Hälfte bereits weiterverarbeitet. Die Plastiktüten kommen von kleinen externen Projekten, die die Plastiktüten auch verweben. Smateria stellt dafür die nötige Ausrüstung.

Die Moskitonetze sind kein Recyclingmaterial, sondern Reste aus der Moskitonetzfabrikation. Diese Stoffreste werden überall auf Secondhandmärkten u.a. im Land verkauft und für verschiedene Gebrauchsgegenstände wie Siebe, Fischernetze weiterverwendet. Smateria näht daraus Taschen. Die Netzstoffe selbst kommen aus Vietnam und Thailand, und zwar in den Farben grün, blau, lila, weiß, schwarz, orange. Die Näherinnen von Smateria kombinieren mehrere Lagen verschiedenfarbiger Stoffe miteinander und unterlegen sie mit verschiedenen Futterstoffen — so entsteht die große changierende Farbvielfalt.

Die Moskitonetzstoffe werden nicht imprägniert o.ä.

Smateria arbeitet zurzeit mit 33 festangestellten Handwerker/-innen in zwei Werkstätten und 15 Handwerker/-innen in Heimarbeit.

Quelle: Weltladen Esslingen / Juni 2010

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Unser Kriterienkatalog (Beschluss der Mitgliederversammlung vom 19.11.96 und 21.11.00)

[A] PRODUKTE AUS SOG. DRITTE-WELT-LÄNDERN (FAIRER HANDEL)

Kriterien für die Produzenten

- Mangelnde Möglichkeit, ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen und  ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
- Mangelnde anderweitige Vermarktungschancen, diskriminierende  Abhängigkeit von Zwischenhändlern.
- Selbsthilfeorganisation in Genossenschaften oder ähnlichen Selbsthilfegemeinschaften mit gemeinnütziger Zielsetzung
- Verwendung von Gewinnen für produktionsverbessernde und   -fördernde Aufgaben, sowie für Gemeinschaftsaufgaben wie 
  Bildung, Gesundheitswesen, Kultur und Soziales.
 

Kriterien für das Produkt

- Orientierung der Produkte an den Bedürfnissen des Landes, sodass keine Exportabhängigkeit entsteht. Ziel: Projekte sollen 
  zur Selbständigkeit führen.
- Herstellung unter humanen Arbeitsbedingungen
- Herstellung in Fertigungsmethoden, die kulturell gewachsen und/oder fortentwickelt sind (angepasste Technologie)
- Herstellung, die keine negativen Folgen für die Umwelt hat.
 

Kriterien für den Verkauf

- Produkte sollen konkreten Bedürfnissen entsprechen
- nach Preis und Qualität verkäuflich sein
- umweltfreundlich und unschädlich sein
- das Ansehen der Menschen des Herstellerlandes nicht schädigen  (keine geschmacklosen Primitivprodukte, kein
  Souvenirkitsch)
- geeignet sein, Verständnis für Belange der Dritten Welt zu wecken und Kenntnisse über Welthandelsstrukturen und
  Entwicklungspolitik zu vermitteln.
 

[B] PRODUKTE VON BENACHTEILIGTEN GRUPPEN IN DEUTSCHLAND

Kriterien für die Produzenten

- Zugehörigkeit zu unterprivilegierten Schichten oder einer  gesellschaftlichen Randgruppe
- mangelnde anderweitige Vermarktungschancen
- keine übermäßige Gewinnorientierung
 

Kriterien für das Produkt

- Herstellung unter humanen Arbeitsbedingungen
- Herstellung ohne negative Folgen für die Umwelt
- bedürfnisorientierte Produkte
 

Kriterien für den Verkauf

- Produkte sollen konkreten Bedürfnissen entsprechen
- nach Preis und Qualität verkäuflich sein
- umweltfreundlich und unschädlich sein


[C] PRODUKTE, DIE DIE SCHÖPFUNG BEWAHREN HELFEN

- Produkte, die ökologisch angebaut und/oder produziert sind
- ökologisch unschädlich abbaubar sind
- geeignet sind ökologische Zusammenhänge und Probleme aufzuzeigen
- durch Qualität und ökologische Konsequenz den höheren Preis rechtfertigen, aber ihren Preis wert sind
- nicht zu aufwendig in der Handhabung sind
 

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Unser Warenangebot im Überblick Das Angebot unterliegt natürlich ständigem Wechsel. Kommen Sie zu uns und informieren Sie sich über neue Waren.
 

 1. Waren aus fairem Handel

Lebensmittel: Kaffee ¿ Tee ¿ Kakao ¿ Honig ¿ Rohrzucker ¿ Reis ¿ Schokolade  ¿ Süßigkeiten ¿ Trockenfrüchte ¿ Nüsse ¿ Frühstückszerealien ¿ Obstsäfte ¿ Wein

TextilienGeschirrtücher ¿ Tischsets ¿ Schürzen ¿ Halstücher ¿ T-Shirts ¿ Waschlappen ¿ Frotteetücher ¿ Babytragetücher

Haushaltswaren: Vorratsdosen ¿ Schüsseln  ¿ Siebe ¿ Rührlöffel ¿ Gemüsebürsten ¿ Untersetzer ¿ Salatbestecke ¿ Einkaufskörbe ¿ Gläser ¿ Vorratskörbe

Diverses: Spielwaren ¿ Holzpuzzle ¿ Mobiles ¿ handgeschöpfte Papiere ¿ Seifen ¿ Badezusätze ¿ Musikinstrumente ¿ Regenmacher
 

 2. Produkte von benachteiligten Gruppen

Pasta & Co.: Nudeln ¿ Pastasaucen ¿ Gebäck ¿ Kräuter ¿ getrocknete Tomaten ¿ Pilze

Keramik: Schüsseln ¿ Krüge ¿ Vasen ¿ Kerzenständer

 

 3. Ökoprodukte

Biolandlebensmittel: Nudeln ¿ Essig ¿ Öl  ¿ Haferflocken ¿ Müsli ¿ Honig  ¿ Sonnenblumenkerne ¿ Gemüsesäfte

Schreibwaren: Briefpapier ¿ Spiralbücher ¿ Karten ¿ Fotoalben ¿ Ordner ¿ Stifte ¿ Spielblocks ¿ Ausmalblocks

Diverses: Ätherische Öle ¿ Bienenwachskerzen

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Herkunftsländer unserer Waren Stand: 20.11.11
Argentinien, Äthiopien, Bangladesch, Bolivien, Brasilien, Burkina Faso, Ceylon, Chile, China ,Dominikanische Republik, Ecuador, Elfenbeinküste, Griechenland, Guatemala, Honduras, Indien, Indonesien, Kamerun, Kolumbien, Kuba, Laos, Lateinamerika, Malaysia, Malawi, Marokko, Mexiko, Nicaragua, Palästina, Panama, Papua-Neuguinea, Paraguay, Peru, Philippinnen, Rumänien, Sri Lanka, Südafrika, Swaziland, Tansania, Thailand, Türkei, Tunesien, Ungarn, Vietnam ....   

 

 

Produkt-Informationen  (ausgewählte Produkte)
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Kokoblock  Mangos/Saft  T-Shirt  Körperpflege  Reis/Quinoa  Tee Schmuck Wein und Met  Honig  Bälle  Kakao Schoko Datteln  Kaffee  Nudeln  Brotaufstriche

außerdem finden Sie auch noch: Waffeln, Confiserie, Gebäck, Bonbons, Nüsse, Trockenfrüchte, Zucker, Säfte, Rum, Pesto, Kräuter, Handwerk und vieles mehr.

 

Kokoblock - die umweltfreundliche Blumenerde 

Kokoblock - gut für die Pflanze
Kokoblock ist
Ÿ
ein umweltfreundlicher, nicht saurer Torfersatz
      gemischt mit 1/3 Kompost und etwas Sand eine gute   
      Topfpflanzenerde
Ÿ ein ausgezeichneter Kompostverbesserer

Kokoblock ist gut für Sie
Mit Kokoblock gibt es für Sie kein lästiges Schleppen !!!
1 Kokoblock  à10 l-Eimer-Pflanzsubstrat

Kokoblock ist gut für andere
schafft Arbeitsplätze in Sri Lanka (für Kokos-Kleinbauern und verarbeitende Kleinbetriebe) unterstützt Berufsausbildungsprogramme für Jugendliche in Sri Lanka (im Dorfentwicklungsprogramm)

Diese gepresste Kokosfaser‑Blumenerde ist eine umweltfreundliche Alternative zu Torf. Die KOKOBLOCKs werden in Sri Lanka von einem kleinen Betrieb aus Kokosfaserresten hergestellt, die bei der Verarbeitung der Faser zu Schnüren oder Matten anfallen. Die Nutzung eines ursprünglichen Abfallproduktes schafft neue Arbeitsplätze und zusätzliche Einkommensquellen für Kokosbauern und Kleinbetriebe. Mit einem Entwicklungsaufschlag von 15 % des Exportpreises unterstützt das gepa Fair Handelshaus Berufsausbildungsprogramme für Jugendliche im Dambadeniya Dorfentwicklungsprojekt.                                                     
zurück zu Produktinformationen                      Gebrauchsinformation liegt jeder Packung bei.    -   Es gibt die Blocks einzeln oder als Sechserpack.
 

Mangos: für exotische Kochideen - auch als fruchtiger Saft

 

Ein Produkt der "Aktion Schutzengel"
dazu mehr auf unserer Seite   Politik

Wussten Sie schon, dass getrocknete Mangos sich bestens eignen, ihre Küche mit einem Hauch von Exotik zu verfeinern. Versuchen Sie unsere ausgewählten Rezepte; Sie und Ihre Gäste werden begeistert sein!

Getrocknete Mangos
die natürliche Energiequelle für Freizeit, Schule und Büro. Nicht nur für Kinder - der gesündere Pausensnack mit hohem Vitamin C und Provitamin A-Anteil.

Fruchtig‑frisches Mangodessert
ca. 100 g getrocknete Mangofrüchte mit 1 Tasse Wasser 3‑4 Stunden einweichen und danach pürieren. 300 g süße Sahne steif schlagen und mit dem Mangobrei vermischen. Mit etwas Rohrzucker und fein geschnittenen Mangostreifen garnieren. Variation für Kalorien-bewusste: Verwenden Sie Joghurt statt Sahne.
 

Würzig‑pikantes Mango‑Chutney  
Zutaten: 1 große Zwiebel, 100g getrocknete Mangos, 1‑2 Chilischoten, 1 TL Butter, 1/8 I Brühe, 75g Rohrzucker", 1 1/2 TL gemahlene Kurkuma (Gelbwurz), 1 TL Speisestärke, 1 TL Essig. Mangos in 1 cm‑große Stücke schneiden und 1 Stunde in Wasser einweichen. Zwiebel würfeln. Entkernte Chilischoten klein hacken. Die Zwiebelwürfel in Butter glasig dünsten und mit Brühe ablöschen. Mangos, Chilies, Zucker und Kurkuma zugeben und bei schwacher Hitze 15 Min. köcheln. Die Stärke mit 1 EL Wasser glatt rühren und dazugießen,  und kurz aufkochen. Das Chutney mit Essig abschmecken. Passt zu Reisgerichten, z. B. mit Fisch, als 
                                                                                                Dip oder Brotaufstrich!  

    Chinagemüse mit Mangos
   
Zutaten : 20 g Trockenpilze, 1 Zwiebel, 2 Zehen Knoblauch,300 g Brokkoli, 2 Möhren, 1 rote Paprika, 100 g Erbsen, 1 Paket getr. Mangos, 3 EL Öl 4 EL Sojasauce, 75 ml  
    Einweichwasser (Mango) je 2 EL Tomatenmark, Zucker, Essig, 1 EL Stärke          
    Mangos in 1 cm‑Würfel schneiden, 1 Stunde in etwas Wasser einweichen. Trockenpilze 10 min in lauwarmem Wasser  einweichen. Inzwischen Brokkoli waschen und zerteilen,
    Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden, gemeinsam 1 min in kochendem Wasser blanchieren. Paprikaschote in  feine Streifen schneiden. Mangos und Pilze abtropfen 
    lassen. Mangowasser zurückbehalten! Öl in der Pfanne oder im Wok erhitzen, Zwiebel und Knoblauch anbraten. 
   Nach  und nach alles Gemüse und Pilze zugeben, 4 min bei starker Hitze braten. Sojasauce mit den restlichen Zutaten mischen und gemeinsam mit den Mangos zugeben. Noch 
                               einmal    aufkochen lassen und mit Ingwer und Garam Masala abschmecken.


Mango - Fruchtinformation

Der Baum, der die Mangofrüchte trägt

Bis zu 50 Meter erreicht der immergrüne Mangobaum in seinen tropischen Heimatländern Seit alters her, schätzen Menschen die wohlschmeckenden Früchte mit dem hohen Anteil an Vitamin A und C. Die Früchte für unsere Mangoprodukte reifen auf natürliche Weise am philippinischen Carabao-Mangobaum. Mehrere tausend Kleinbauernfamilien pflegen und erhalten dabei ihre meist nur ein bis zwei Mangobäume ohne Einsatz von Chemie. Bis heute schreibt man dem Mangobaum auch spirituelle Kräfte zu. Niemand würde daher auf den Philippinen einen Mangobaum umsägen, außer den Konzernen, welche die Baumriesen zum Beispiel für den Straßenbau leichtfertig opfern. Aufgrund steigender Nachfrage bepflanzen Kleinproduzenten heute Brachland mit weiteren Mangobäumen. Eine ökologisch sinnvolle Entwicklung, denn im Schatten der Mangobäume entstehen wertvolle Ökosysteme für viele Tier‑ und Pflanzenarten.

Getrocknete Mangos – eine Erfolgsgeschichte
Nach unserer ersten Abnahme 1992 entwickelten sich getrocknete Mangos von Preda/Philippinen schnell zum Verkaufsschlager und sind heute z.B.. aus vielen Weltläden nicht mehr wegzudenken. Durch die erhöhte Nachfrage in Deutschland ist der Marktpreis für Mangos auf den Philippinen regional deutlich gestiegen. Auch Kleinbauernfamilien, die ihre Mangos bisher nicht über den Fairen Handel verkaufen konnten, erhalten dadurch heute höhere Preise.
Eine konstant hohe Qualität der aromatisch-fruchtigen Trockenfrüchte ist uns besonders wichtig: Bei
Verarbeitung und Verpackung der Früchte auf den Philippinen legen wir daher großen Wert auf eine hygienische und schonende Trocknung, die den vollen Geschmack und einen hohen Anteil an Vitaminen erhält. Zur besseren Haltbarmachung haben wir uns bewusst für eine leichte Zuckerbeigabe entschieden, um auf den Einsatz von Schwefel verzichten zu können.
Die vitaminreichen Mangos sind mit einem Fettgehalt von 0,1 g und einem Brennwert von 194 kcal eine gesunde Alternative zu Schokolade (Fett 31 g, 536 kcal).
 

Fruchtig-frischer Apfel-Mango-Saft

Diese besondere Saftmischung ist ein gemeinsames Produkt des Streuobstprojekts der Lokalen Agenda 21 der Stadt Esslingen, des Weltladen Esslingen, des EineWeltLaden Altbach und der Streuobstmosterei Altbach (« anklicken). Unser Ziel ist der Erhalt des Streuobstanbaus mit seinen hochstämmigen Bäumen in der Region Esslingen und die Förderung kleinbäuerlicher, naturnaher Bewirtschaftung auf den Philippinen.

Die Vorteile sind vielseitig: Regionale Streuobstwiesen und philippinische Mangobäume bringen ein aromatisches, gesundes Obst hervor. Beide traditionellen Baumarten sichern zudem den Fortbestand einer jeweils ganz charakteristischen Tier‑ und Pflanzenwelt.

Durch faire Preise für ungespritzte Mangos wird die traditionelle, arbeitsintensive Anbauform für die philippinischen Bauern wieder rentabel. Im Rahmen der Lokalen Agenda 21 der Stadt Essliegen werden Streuobstwiesen naturnah bewirtschaftet und erhalten. Durch den Kauf dieser neuen Saftmischung tragen Sie zum Erhalt unserer Landschaft bei und fördern eine globale, sinnvolle Kooperation im Sinne der Nachhaltigkeit. Diese Partnerschaft zu fairen Erzeugerpreisen ist für mehrere tausend Kleinbauernfamilien auf den Philippinen ein wirksames Mittel gegen Landflucht und bittere Armut.

Unsere Streuobstmosterei verarbeitet ausschließlich ungespritzte Äpfel sowohl aus dem Streuobstprojekt der Lokalen Agenda 21 als auch von Vertragslieferanten, die für ihr Hochstammobst einen garantiert höheren Preis erhalten. Dafür verpflichten sie sich, ihre Hochstämme nicht zu spritzen und ihre Streuobstwiesen naturnah zu bewirtschaften. Die Streuobstmosterei Altbach führt Kontrollen der betreffenden Streuobstbestände durch. Die Kleinbauern auf den Philippinen erhalten zusätzliche Beratung in naturnahen Anbaumethoden durch die Entwicklungsorganisation PREDA, die auch den Export des reinen Mangopürees überwacht. Die Mosterei bezieht das Mangopüree über die Fairhandelsorganisation dritte‑welt-Partner Ravensburg, die für PREDA den Vertrieb der Mangoprodukte in Deutschland übernommen hat. 

Der Verzicht der Mosterei auf Konzentrat, Zuckerzusatz und Konservierungsstoffe garantiert einen natürlichen und einzigartigen Genuss.

Im Mai 2002 wurde das Apfel‑Mango‑Saft‑Konzept vom „Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung" als herausragendes Produkt der Entwicklungspartnerschaft
mit einem ersten Preis im Wettbewerb „Global vernetzt ‑ lokal aktiv 2002" ausgezeichnet.
 

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Bio-Datteln aus Tunesien                                                   Bericht über einen Besuch

Bio-Datteln mit Stein,
Sorte: Deglet Nour, Klasse 1, Größe Extra
  * BIO-Produkt *
Fruchtig süß, intensiver, aromatischer Honig- und Karamellgeschmack, als kleiner Snack für zwischendurch, klein geschnitten als Beigabe zum Müsli oder Kuchen

 

Begegnungen - Besuch bei der Bauerngemeinschaft GDABD
Seit Oktober 2005 lebe ich mit meinen Kindern Sophia und Kerim in Tozeur im Süden Tunesiens bei der Familie meines verstorbenen Lebenspartners Souhail Charfi. Er war Mitbegründer des nachhaltigen, nach Demeter-Richtlinien arbeitenden und fair trade zertifizierten Genossenschaftsprojektes Groupement de Developpement de l'Agriculture Biodynamique, GDABD, in Hazoua.

Die Oase Hazoua liegt 60
km südwestlich von Tozeur, in einem geröllartigen Wüstengebiet, direkt an der algerischen Grenze. Die Fahrt dorthin genieße ich immer wieder. Raus aus der Stadt, schweift der Blick in die Weite des am Horizont verlaufenden Salzsees Chott El Jerid und in die nahe gelegene Wüste. Die Natur ist großartig, die Reflexe des Sonnenlichts täuschen wie eine Fata Morgana ein Meer am Horizont vor. Am Wegesrand stehen immer wieder überraschend Kamele und blockieren die Straße. Dann kommt die Erinnerung an Souhail, der durch den Zusammenstoß mit einem Kamel den Tod gefunden hat.

In Würdigung seiner Aufbauarbeit für das Dattelprojekt hat die letzte Reisegruppe an diesem Platz die Projekt­besichtigung begonnen. Die Strecke Tozeur - Nefta fahre ich, um die Dattelbauern in Hazoua zu besuchen, ehemalige Nomaden, die hier sesshaft geworden sind. Sie leben noch in sehr ärmlichen Verhältnissen. Jetzt, da ich
nicht nur zu Besuch komme, sondern hier im Süden lebe, sehe ich nicht nur die Bilderbuchseiten Tunesiens, sondern auch die entsetzliche Armut, den Müll, die kaputten oder unfertigen Häuser.

Das Klima beeinträchtigt jede Aktivität sowie das körperliche Befinden. Ich spüre am eigenen Leib, wie es ist, bei der lähmenden Hitze arbeiten zu müssen. Doch Trotz der Armut und der schweren Lebensbedingungen strahlen die Menschen eine Herzlichkeit und eine Naturverbundenheit aus, die hoffentlich nicht verloren geht.

Im Monat Oktober war Ramadan, die Fastenzeit der Muslime. Dies bedeutet noch vor Sonnenaufgang aufzustehen und den ganzen Tag bei bis zu ungefähr 40°C ohne Essen und Trinken zu sein. Am Abend, bei Sonnenuntergang, leitet der Muezzin dann mit einem Gebet das Fastenbrechen ein, das mit Datteln und einem Milch-Jogurtgetränk beginnt.


Auch die Dattelernte startete in diesem Jahr Mitte Oktober, und es ist schon eine besondere Leistung unter diesen Umständen zu arbeiten. Die Datteln reifen durch die Netze, die als Schutz vor Insekten- und Madenbefall angebracht werden, leider verzögert. Dadurch verschiebt sich natürlich auch die Ernte. Dies ist ein Problem, da die Großhändler in den europäischen Ländern auf frühzeitige Lieferung der Ware warten.

Die Qualität der Datteln ist dafür dieses Jahr wieder hervorragend und auch der Anteil der Spitzenqualität konnte gesteigert werden. Eine Besuchergruppe sowie mein Sohn Kerim konnten direkt in den Palmenhainen die Dattelernte miterleben. Die Bauern klettern dabei auf die Palmen und schneiden von Hand die Dattelrispen ab. Es ist erstaunlich mit welcher Sicherheit und wie gelenkig und akrobatisch sie die Datteln von den Palmen holen. Bei ihrer nicht ganz ungefährlichen Arbeit lachen sie und haben ihren Spaß dabei, ihre Kletterkünste zu zeigen. Wenn eine Palme abgeerntet ist, schwingen sie sich an den Dattelwedeln hin und her und lassen sich zu Boden gleiten.

In den Dattelhainen werden dann die Rispen an Stangen aufgehängt und die einzelnen Rispenäste abgeschnitten. Schon hier findet eine erste Vorsortierung statt.
Danach werden die Datteln in Kisten gelegt und zur Verarbeitungsstation Beni Ghreb gefahren. Viele Bauern kommen aber auch noch mit ihrem Eselskarren zur Palmerie. Modernes und Traditionelles bestehen wie selbstverständlich nebeneinander und bilden dennoch einen krassen Gegensatz und sind charakteristisch für den Süden Tunesiens.

In der Verarbeitungsstation werden die Datteln zunächst geprüft und nach Qualität sortiert. Ein Teil der Ernte ist für den Export bestimmt, der Rest wird im Inland verkauft. Danach werden die Früchte gründlich gewaschen und anschließend getrocknet. Nach weiterem Sortieren und Verlesen werden die Datteln in Kartons oder Schiffchen verpackt und direkt in der Verarbeitungsstation auf LKWs geladen, in denen sie auch verschifft und bis zum Lager in Europa oder zur gepa transportiert werden. In Deutschland kommt die Spitzenqualität hauptsächlich über die gepa zum Verkauf in die Weltläden.

Außerdem bemüht sich die Firma Vita Terra in der Schweiz um den Absatz in Europa.

Leider ist die diesjährige Dattelernte ein bisschen von technischen Problemen überschattet. Zum einen funktioniert die Trocknungsanlage manchmal nicht richtig, und zum andern ist der Kompressor der Kühlanlage defekt. Im Moment ist kein Geld für neue Geräte vorhanden. Spätestens im Februar, wenn es wieder wärmer wird, ist das ein großes Problem, denn es wird nicht möglich sein, die Datteln in Hazoua selbst einzulagern.

Das
ganze Projekt schaut optimistisch in die Zukunft, nicht zuletzt aufgrund der Zusammenarbeit mit der gepa und den Weltläden.
Es ist ein unbeschreibliches Gefühl das Projekt und die Menschen in ihren Arbeits- und Lebensbedingungen vor Ort kennen zu lernen. Ich hoffe, dass noch mehr Menschen nach Hazoua kommen, um einen persönlichen Eindruck von dem Dattelprojekt zu gewinnen und den Mut haben ein wenig an dem noch sehr traditionellen und natürlichen Leben der Menschen hier teilzunehmen.
 

 

Öko und fair  - das bessere T-Shirt

Textilien und Mode haben wir nur saisonal im Angebot (siehe Laden aktuell) oder sind im Weltladen Esslingen erhältlich

Hochwertige Textilien in einer ökologischen und sozial zertifizierten Produktionskette vom Biobauern bis zur Konfektion zu produzieren war seit 1998 das Ziel der katholischen Landjugendbewegung (KLJB). Dazu einen Sozialfonds in Selbstverwaltung für die Arbeiter und Arbeiterinnen der Partnerfirma in Kenia.

Die Partnerfirma in Kenia verarbeitet die T-Shirts unter sozial fairen Bedingungen: Keine Kinderarbeit, Einhaltung von Arbeitsschutzbestimmungen, Gewerkschaftsverträge u.v.m. sind vertraglich festgelegt. Pro Shirt geht ein bestimmter Betrag in den selbstverwalteten Sozialfonds der Arbeiterinnen und Arbeiter zur Finanzierung eigener Projekte.

Bio-Baumwolle
Als Rohstoff wird 100 Prozent zertifizierte Bio-Baumwolle verwendet. Die handgepflückte Baumwolle kommt von Kleinbauernprojekten aus Tansania und Kenia. Dadurch unterstützt die KLJB den Rückgang des für Mensch und Natur gefährlichen, giftintensiven Anbaus.

Keine Kompromisse, um ein paar Cent zu sparen. Die KLJB will nicht preiswert, sondern ihren Preis Wert sein. Höchste Qualitätsansprüche sichern ein hochwertiges, haltbares und angenehmes Produkt. Die Färbung erfolgt mit hochwertigen Reaktivfarben, die in einem kontrollierten Prozess keine losen Farbrückstände an die Verbraucher weitergeben. Die Materialeinlaufwerte sind durch schonende mechanische Nachbehandlung minimiert.
Qualität
 
    

  Unsere Qualität   Öko heißt .... Keine Pestizide, keine Chemikalien! Für die Gesundheit von     
      ökologisch produziert                      Bauern, Bäuerinnen, Pflückerinnen, Pflücker, Textilarbeiterinnen,
      + sozialverträglich hergestellt                      und Textilarbeiter, sowie für die Konsumenten.
      + ausgezeichnet verarbeitet   
      + kontrolliert                               Fair heißt ... menschliche Arbeitsbedingungen, keine Kinderarbeit,
      = LamuLamu & Öko-fair tragen                         gerechte  Löhne und Preise in der Textil- und Bekleidungsindustrie.

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Körperpflege                                                                 Regenwaldschutz durch fairen Handel mit waldschonend erzeugten Produkten ! 

Wunderbare Körperpflegemittel - Hautöle, Massageöle und rein pflanzliche Tawaya-Seifen aus der in Amazonien heimischen Murmuru-Palme mit Limone-, Minze-, Zimt- und Zitronengras-"Geschmack"! Halsketten aus Mulungú und Sibipirunga - attraktiver Schmuck der Apurina-Indianer aus Amazonien.
 

 Prickelndes und Pflegendes für Ihren Körper!                                                                               Ihr Einkauf ist aktiver Regenwaldschutz

Ein Großteil der kosmetischen und medizinischen Schätze Amazoniens verbirgt sich in den Früchten und Samen der unermesslichen Pflanzenvielfalt. Von traditionellen Waldbewohnern (Caboclos, Gummizapferfamilien) waldschonend gesammelt sind sie die Grundlage für die Produktlinie "Sementes Amazônica" und gleichzeitig eine wichtige Einkommensquelle für die Menschen.

Die Produkte:
Die Körperpflegemittel - Hautöle, Massageöle, Seifen sind von einer hervorragenden Qualität, wunderbar mild-pflegend mit angenehmen, völlig neuen, sinnlichen Düften aus dem Regenwald Amazoniens.

Ihre Herkunft:

Die Rohstoffe (Samen, Öle, Früchte) stammen allesamt aus Wildsammlungen von der Insel Marajó. Marajó, die größte Flussinsel der Welt ist größer als die Schweiz und liegt im Mündungsdelta des Amazonas im brasilianischen Bundesstaat Pará. Sie ist nach dreistündiger (!) Schifffahrt von Belém aus zu erreichen. Die Insel ist dünn besiedelt, seine Bewohner leben sehr karg vom Fischfang, von den Erträgen ihrer Hausgärten und von kleinen Agroforstinitiativen. Auf Marajó gibt es 15 Dorfgemeinschaften, von denen acht für unsere Partnerfirma sammeln. In diesen acht Dorfgemeinschaften leben knapp 2000 Familien, die einen Großteil der Rohstoffe für die Haut- und Körperpflegeprodukte sammeln, welche wir Ihnen im Rahmen des Regenwaldladens anbieten. Auf Marajó werden in erster Linie die Samen des Andirobabaumes, die des Paranussbaumes sowie die Wurzeln von Piprioka, einer auf Marajó endemischen, d.h. weltweit nur dort wachsenden Grasart gesammelt. Diese enthalten ein aromatisches Öl, das vor allem in der lokalen und regionalen Parfümherstellung verwendet wird.Wichtig für die Menschen ist die Tatsache, dass sie die Samen immer verkaufen können. Sie haben eine Abnahmegarantie und erwirtschaften sich so ein Einkommen, auf das sie sich verlassen können.


Drei Beispiele:

Hautpflegeöl aus Andiroba
Das Öl wird aus den Samen des Andiroba-Baumes (Carapa guianensis) gewonnen, der im Amazonasgebiet heimisch ist. Es ist sehr hautfreundlich mit einem angenehmen, anregenden Duft.

Es eignet sich für alle Hauttypen. Es pflegt und schützt die Haut und entspannt die gestresste Muskulatur. Ein herrliches Wohlfühl-Öl!
Das Andiroba-Hautpflegeöl erschließt Ihnen herausragende und von den Amazonasindianern traditionell geschätzte Eigenschaften des Öles. Die Indianer nutzen das Öl neben der Behandlung von Hautproblemen gegen Gelenkbeschwerden, muskuläre Verspannungen, Verstauchungen und der Vorbeugung gegen Zellulitis. Darüber hinaus verwenden sie das Andirobaöl auch als Schutz gegen Mücken.
ANWENDUNG: Nach dem Duschen streifen Sie das Wasser auf der Haut mit der Hand ab und massieren das Öl sanft ein. Danach nicht mehr abtrocknen, 
Bademantel überziehen,  fertig!

BITTE BEACHTEN: Viele tropische Öle verfestigen sich bei „untypisch“ tiefen Temperaturen. So auch das Andirobaöl. Bei Temperaturen unter 22º C beginnt es zu gelieren. Ein „Auftauen“ auf dem Heizkörper oder im Wasserbad sorgen für Abhilfe. Und – eine Massage mit warmem Öl sorgt obendrein für ein gesteigertes Wohlfühl-Gefühl!


Hautpflegeöl aus Burití
Die in Amazonien heimische Buriti-Palme (Mauritia flexuosa L.) ist wegen ihrer vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten bei den Bewohnern des Amazonasgebietes sehr beliebt. Die Früchte sind sehr nahrhaft, vitaminreich und dienen auch als Grundlage für Säfte, Eiscreme und Süssigkeiten. Die Blätter werden zur Herstellung von Wandschmuck und Körben verwendet.

Das hochwertige Öl wird aus dem Fruchtfleisch gewonnen. Empfohlen für strapazierte Haut z.B. nach dem Sonnenbad oder nach dem Schwimmbad (Chlor). Das Buritiöl vitalisiert, pflegt und ernährt Ihre Haut, wirkt entspannend, nicht nur durch seinen angenehmen Duft. Die Haut wird wunderbar weich und zart.

ANWENDUNG: Nach dem Duschen streifen Sie das Wasser auf der Haut mit der Hand ab und massieren das Öl sanft ein. Danach nicht mehr abtrocknen, Bademantel überziehen, fertig!

Cupuaçu-Butter (30ml), natur

Cupuaçu-Butter (30ml), natur
Zum täglichen Gebrauch für Gesicht, Hände und Körper. Die hochwertige Cupuaçu-Butter wird durch Kaltpressung der Samen gewonnen. Sie ist reich an Nährstoffen, essentiellen Fettsäuren, Vitamin E und Phytosterolen.
Die Cupuaçu-Butter schmilzt schnell nach dem Auftragen durch die Körperwärme der Haut und zieht schnell ein, ohne einen schmierigen Film auf der Haut zu hinterlassen. Durch ihre Eigenschaft, viel Wasser zu binden, spendet dieses Regenwaldprodukt spürbar Feuchtigkeit und verhindert das Austrocknen der Haut. Die Cupuaçu-Butter hält die Haut geschmeidig und sorgt für eine optimale Nährstoffversorgung - eine wunderbare Pflegebutter. Die Cupuaçu-Butter stammt aus den biologisch-dynamischen Agroforstbetriebender Kooperative RECA. Das Rosenholzöl stammt aus nachhaltiger Wildsammlung.
                                        Bestandteile: Cupuaçu (Theobroma grandiflorum), Rosenholzöl (Aniba roseadora), ein reines Naturprodukt, ohne Konservierungsstoffe!

 

 

Schmuck                                                                 Diesen bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Weltladen Esslingen an.

Hier eine kleine Auswahl:

 

Mehr Schmuck finden Sie bei uns im Laden oder im Weltladen Esslingen.

 

Schmuck von Amazonas-Indianern - Diese Halsketten ziehen Blicke an ...

Halsketten voller Phantasie und mit viel Liebe fürs Detail. Wir waren von den Ketten begeistert und warum soll es Ihnen anders ergehen?!

Die Ketten sind ausnahmslos aus pflanzlichen Rohstoffen gefertigt - kein Plastik, kein Metall - Die Perlen sind auf Carapicho, eine äußerst reissfeste und strapazierfähige Palmenfaser gefädelt.

Die Ketten sind zwischen 40 cm und 46 cm lang.
          

Diese Armbänder verzaubern Ihre Handgelenke!

... die können sich mit Ihnen sehen lassen! Tolle Kombinationen aus den Samenschalen dreier Palmenarten Amazoniens. Für Sie gesammelt und bearbeitet von den Apurinã-Indianern.
   Die Armbänder sind zum Verknoten und passen somit an jedes Handgelenk.


Informationen aus dem Regenwald der Amazonasindianer
Die Rohstoffe (Samen, Öle, Früchte) stammen allesamt aus Wildsammlungen von der Insel Marajó. Marajó, die größte Flussinsel der Welt ist größer als die Schweiz und liegt im Mündungsdelta des Amazonas im brasilianischen Bundesstaat Pará. Sie ist nach dreistündiger (!) Schifffahrt von Belém aus zu erreichen. Die Insel ist dünn besiedelt, seine Bewohner leben sehr karg vom Fischfang, von den Erträgen ihrer Hausgärten und von kleinen Agroforstinitiativen. Auf Marajó gibt es 15 Dorfgemeinschaften, von denen acht für unsere Partnerfirma sammeln. In diesen acht Dorfgemeinschaften leben knapp 2000 Familien, die einen Großteil der Rohstoffe für die Haut- und Körperpflegeprodukte sammeln, welche wir Ihnen im Rahmen des Regenwaldladens anbieten. Auf Marajó werden in erster Linie die Samen des Andirobabaumes, die des Paranussbaumes sowie die Wurzeln von Piprioka, einer auf Marajó endemischen, d.h. weltweit nur dort wachsenden Grasart gesammelt. Diese enthalten ein aromatisches Öl, das vor allem in der lokalen und regionalen Parfümherstellung verwendet wird. Wichtig für die Menschen ist die Tatsache, dass sie die Samen immer verkaufen können. Sie haben eine Abnahmegarantie und erwirtschaften sich so ein Einkommen, auf das sie sich verlassen können.

Im Bild links werden die gesammelten Andirobasamen in Säcke verpackt und anschließend gewogen (links unten). Das Bild rechts zeigt die Hütte einer Sammlerfamilie, daneben zwei der sechs Kinder aus der Familie welche die Andiroba-Samen (oben) gesammelt haben.

Die Familien werden für Ihre Sammelleistung abhängig von der Art des Sammelproduktes und seiner Verfügbarkeit überdurchschnittlich entlohnt. So erhalten s
ie beispielsweise für ein Kilo Andirobasamen 18 Centavos, was ca. 6 Cent entspricht - für ein Kilo Pipriokawurzeln, deren Extraktion mit einem wesentlich höherem Aufwand verbunden ist, werden zwei Real (!) - ca. 62 Cent - für das Kilo bezahlt.

Die Weiterverarbeitung
erfolgt von einer kleinen Firma, gegründet von drei Chemie-Studenten aus der Universität Pará. Die Firma ist mittlerweile auch von staatlichen Behörden mehrfach für ihren Einsatz auf dem Gebiet der nachhaltigen Entwicklung ausgezeichnet. Die Rohstoffe werden          ausschließlich von Familien und Kooperativen gekauft, die den Regenwald, ihre Lebensgrundlage, waldschonend nutzen. Die Weiterverarbeitung in der Stadt schafft weitere Arbeitsplätze und sichert Einkommen auch für städtische Bevölkerungsgruppen. Das trägt auch dazu bei, den äußeren Druck auf die Wälder zu reduzieren.

Beachten Sie auch unsere rein pflanzlichen
Tawaya-Seifen - ohne Konservierungsmittel und ohne künstliche Zusätze. Sie sind in vier Duftnoten erhältlich: Limone, Minze, Zimt, Zitronengras - Eine Wohltat für Ihre Haut!


mehr Informationen über www.regenwaldladen.de  

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Im Rahmen seiner Projektarbeit arbeitet der "Regenwaldladen" mit folgenden Ethnien zusammen:

Die Indianer aus dem Volk der Apurinã siedeln entlang des Rio Purus und seiner Zuflüsse im brasilianischen Bundesstaat Amazonas. Sie leben in 23 Indianergebieten, sogenannten "Terras Indigenas". Das Volk der Apurinã umfasst zur Zeit knapp 500 Menschen.

Wir arbeiten mit der Kommune "Apurinã do 45" zusammen, die bei Kilometer 45 der brasilianischen Bundesstraße BR 317 zwischen den Städten Rio Branco und Boca do Acre siedeln. Die Existenz der Apurina als eigenständiges und unabhängiges Indianervolk ist stark gefährdet. Aus wirtschaftlicher Not verlassen viele Apurina ihre Dörfer und suchen ihr Glück vor allem in den Städten Rio Branco und Boca do Acre, wo sie jedoch schnell verelenden, dem Alkohol und der Prostitution verfallen. Zusammen mit der brasilianischen Nicht- Regierungsorganisation PESACRE mit Sitz in Rio Branco wurde im Jahre 1999 das "Schmuck-Projekt" mit den Apurina do 45 ins Leben gerufen. Das Projekt soll den Apurina mit Hilfe ihres traditionellen Kunsthandwerks eine Existenzgrundlage sichern, auf deren Basis die Menschen ihre traditionelle Lebensweise beibehalten können. Integrierter Bestandteil des Projektes ist die nachhaltige Nutzung der Baumarten im Stammesgebiet, welche die Rohstoffe für das Kunsthandwerk liefern. Eine Übernutzung der Bestände wird dadurch ausgeschlossen.

Der Schmuck der Apurinã besteht ausschließlich aus bearbeiteten Pflanzensamen und enthält keinerlei künstliche Bestandteile. Auch die Fäden und die Verschlüsse sind aus robusten Pflanzenmaterialien hergestellt. Lassen Sie sich vom Schmuck der Apurinã begeistern!

Die Waimiri Atroari Indianer siedeln im Norden Amazoniens innerhalb der brasilianischen Bundesstaaten Amazonas und Roraima. In den letzten Jahrzehnten war der Stamm von drei schwerwiegenden Eingriffen in ihr Stammesgebiet betroffen:

- dem Bau der Strasse (BR 174) von Manaus nach Boa Vista und weiter nach Venezuela (1969)
- dem Projekt Pitinga, dem großflächigen Abbau von Mineralien (1980)
- und dem auch im ökoloigischen Sinne katastrophalen Bau des Staudammes Balbina (1989), wodurch weite Teile ihres Stammesgebietes (30.000 Hektar) unter Wasser gesetzt wurden.

Durch diese Einflüsse und auch infolge der daraus resultierenden Kontakte zur "Zivilisation" kam es zu schweren Diskriminierungen. Das stolze Volk hat es jedoch weitestgehend geschafft, seine Kultur und seine ursprüngliche Lebensweise beizubehalten. Das Stammesgebiet der Waimiri-Atroari ist mittlerweile demarkiert, d.h. als deren Lebensraum auch auf gesetzlicher Basis anerkannt.
Mit dem Kauf dieses wunderbaren Armbandes unterstützen Sie die Waimiri-Atroari in ihrem Bestreben die natürliche Lebensweise in einem intakten kulturellen Umfeld beizubehalten.

Lebensraum und Dorfgemeinschaft der Waimiri-Atroari:

Die Indianerfrauen-Kooperative AMARN

Frauen aus unterschiedlichen Ethnien, die alle am oberen Rio Negro siedeln, haben sich vor einigen Jahren zu einer Kooperative zusammengeschlossen. Ziel der Kooperative ist eine leichtere und bessere Vermarktung der Kunstgegenstände, welche von den Indianerfrauen hergestellt werden. Der Verkauf dieser Produkte leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen dieser Stämme.